Es war im Jahr 2014: Die Stadt Augsburg wäre bereit gewesen, einen Teilbereich des Flughafengeländes für die Unterbringung von mindestens 500 Flüchtlingen prinzipiell zur Verfügung zu stellen. Es handelte sich um das Areal, das als Gewerbegebiet ausgewiesen ist. Nahezu kein Unternehmen interessierte sich in den Jahren zuvor für eine Ansiedlung. Was funktionierte, war die Erweiterung und Vergrößerung von Unterstellmöglichkeiten der Flugzeuge. Die Flüchtlinge kamen dann allerdings nicht. Auf der grünen Wiese am Flughafen tat sich weiterhin noch lange nichts.
Gewerbegebiet liegt direkt an der Autobahn
Heute ist die Situation anders. Das Gewerbegebiet, das wegen der Nähe zur Autobahn sehr verkehrsgünstig liegt, wird für heimische Unternehmen interessant. Die ersten Neubauten stehen, nun wollen sich zwei weitere Firmen ansiedeln. Für die Stadt Augsburg ist dies auch deshalb eine gute Nachricht, weil der Verkauf der Grundstücke sich auf der Einnahmenseite niederschlägt. Es war allerdings ein sehr beschwerlicher Weg. Die Idee des City-Airports mit dem dazugehörigen Gewerbegebiet wurde bereits im Jahr 2006 geboren. Was lange währt, wird nun gut.
Für die Perspektiven des Flughafens ist die positive Entwicklung des Gewerbegebiets ein nicht zu unterschätzender Faktor. Der City-Airport ist ein Standortfaktor, der sich mittlerweile nicht allein in Flugbewegungen bemessen lässt.
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