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Brechtfestival: Wrestling für Bert Brecht: Wer gewinnt den Kampf um Augsburg?

Brechtfestival

Wrestling für Bert Brecht: Wer gewinnt den Kampf um Augsburg?

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    Die Friedensstadt will schlichten – erntet aus dem Publikum aber "Auf die Fresse!"-Rufe. So heiß ging es her, beim "Kampf um Augsburg", im Rahmen des Brechtfestivals.
    Die Friedensstadt will schlichten – erntet aus dem Publikum aber "Auf die Fresse!"-Rufe. So heiß ging es her, beim "Kampf um Augsburg", im Rahmen des Brechtfestivals. Foto: Bruno Tenschert

    Brechtfestival in Augsburg, das bedeutet Brecht überall: Weberinnen haben sein Gesicht auf einem Teppich verewigt und den Stoff bei einer Parade durch die Stadt getragen. Trachtler in Lederhosen tanzten im Saalbau Krone zu Brechts Gedenken. In der Sauna kam B.B. ins Schwitzen, in einem Theaterstück bei 80 Grad. Zudem im Programm: Hip-Hop, Puppenspiel, ein digitaler Brecht-Bot – alles für den Dichter aus Augsburg, zu seinem 125. Geburtstag. Und nun? Durchgeschwitzt und genug geehrt? Nein, jetzt tritt Brechts Idee zum Finale in den Ring. Die alevitische Gemeinde, eine der diversen Gastgeberinnen bei diesem Festival, hat einen Boxring in ihrer Halle aufbauen lassen. Die Menge johlt schon, und die Moderatorin Hanna Binder springt mit ihrer Irokesen-Mähne im Viereck. Sie stachelt an: „Das ist der Kampf um ...“, und aus der Menge schallt es: „... Augsburg!“ Jetzt wird hier gecatcht für Brecht und um die Gerechtigkeit in dieser Stadt – in einer so albernen wie cleveren augsburgerischen Schaukampfshow.

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