Ob sie eine Sammlerin ist? Brigitte Heintze lacht und nickt: Ja, das könne man sagen. Und dann schlendert sie zu dieser Ecke in ihrem Atelier, in der sie Fundstücke sammelt: Eine rostige Fliegerbrille liegt da neben einer Spule Garn. Eine rote Konservendose neben Spuren aus der Natur. Der Knochenschädel eines Eichhörnchens und das Skelett eines Vogelflügels. Das alles hat sie in Augsburg gefunden, am Wegrand - und in anderen Ecken der Welt, in Finnland, Japan, USA. „Ich beobachte auf meinen Reisen, wie sich die Kulturen auf der Welt immer stärker angleichen, weil sich alles digital vernetzt durch das Internet“, sagt Brigitte Heintze. „Und ich sehe, dass dabei Eigenheiten verloren gehen.“ Trotzdem scheint sie auf ihren Weltreisen immer noch, immer wieder und an jedem Ort das Spezielle zu sehen. Das Außergewöhnliche. Gerade zeigt sie wieder ihre Bilder aus vielen Ländern: „Reise-Notizen“, so heißt ihre neue Ausstellung im Museum Oberschönenfeld.
Kunst in Augsburg
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