Das Figurenkabinett des Maxi Schafroth wächst und wächst: Auf der Bühne spielt er mal den CSU-Ortsvorsitzenden im Trachtenjanker, mal den Allgäuer Bauernbuben mit Hütchen. Fastenprediger am Nockherberg war der Kabarettist auch schon, und zuletzt hat er die Stimme des Pumuckl gesprochen, im neuen Film um den Zeichentrick-Kobold. Jetzt aber übernimmt Schafroth eine neue Sprechrolle – den Tod. Er spricht den Sensenmann. Aber eben in der bayerischen Version, als sogenannter Boandlkramer. Die Augsburger Puppenkiste inszeniert die urbayerische Legende „Der Brandner Kaspar und das ewig´ Leben“: Sie handelt vom Tod, der einen alten Mann mit in den Himmel holen soll. Dabei lässt sich der Tod aber vom Todgeweihten zu einer Partie Karten bequatschen. Und zu einigen Gläsern Schnaps. Wie wird das klingen, wenn Maxi Schafroth den beschwipsten Boandlkramer spricht? Am 14. November ist Premiere in der Augsburger Puppenkiste. Vorab erzählen Schafroth und Regisseur Martin Stefaniak von ihrer Arbeit an dieser Geschichte über Leben und Tod, und wie man beides mit Humor nimmt.
Augsburg
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