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Wie der Stadtraum in Ulm zurückerobert worden ist

Augsburg

Was Augsburg von Regensburg und Ulm lernen kann

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    Ein umstrittener und mutiger Schritt: Das Ulmer Stadthaus auf dem Münsterplatz wurde 1993 eingeweiht.
    Ein umstrittener und mutiger Schritt: Das Ulmer Stadthaus auf dem Münsterplatz wurde 1993 eingeweiht. Foto: Alexander Kaya

    Ist das der Beginn einer neuen Phase der städtischen Entwicklung? Augsburgs Architekten und Ingenieure, Vertreter der Stadt und Interessierte verbringen einen Teil ihres Wochenendes gemeinsam, um über Stadtplanung und Stadtentwicklung zu sprechen und neue Anregungen zu bekommen. Die Karolinengasse 10, das ehemalige Rübsamen-Kaufhaus, wird zu einem Projektraum. Der Schwäbische Architekten- und Ingenieurverein (SAIV), unterstützt durch den Bund Deutscher Architektinnen und Architekten sowie die Stadt Augsburg, hat zu einem Projekttag eingeladen: Es geht darum, eine Vision für die Stadt zu formulieren. Bü Prechter bringt dieses Anliegen auf folgenden Nenner: „Der Mensch soll im Mittelpunkt der Stadtplanung stehen.“ Was wiederum heißt, dass Funktionen wie Verkehr und Versorgung auf den Plätzen folgen. Oberbürgermeisterin Eva Weber sagt: „Die Innenstädte stehen unter einem wahnsinnigen Veränderungsdruck.“ Und: „Niemand kann Prozesse allein anstoßen.“

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