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Nach erstem Urteil zum „Quecksilber-Hotel“ in Augsburg: Anleger hofft auf Gerechtigkeit für alle

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Erstes Urteil im Drama um das „Quecksilber-Hotel“: Anleger hofft jetzt auf Gerechtigkeit für alle

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    Im Mai 2022 sollte das Hotel im Augsburger Kammgarnquartier in Betrieb gehen. Doch es hat nie eröffnet. Das historische Kesselhaus ist mit giftigem Quecksilber kontaminiert.
    Im Mai 2022 sollte das Hotel im Augsburger Kammgarnquartier in Betrieb gehen. Doch es hat nie eröffnet. Das historische Kesselhaus ist mit giftigem Quecksilber kontaminiert. Foto: Silvio Wyszengrad (Archivbild)

    Als Stefan Schweizer den Gerichtssaal 278 verlässt, ist er erleichtert. „Ich hoffe, das Urteil ist die Basis dafür, dass uns allen am Ende Gerechtigkeit widerfährt.“ Der Familienvater aus Friedberg ist einer von rund 140 Anlegern, die ihr Geld in das Kesselhaus-Hotel im Kammgarnquartier gesteckt haben. Eine Investition, die für viele eine Altersvorsorge werden sollte. Sie geriet zum finanziellen Albtraum. Wegen einer Quecksilber-Kontamination konnte das Hotel im Kesselhaus 2022 nicht eröffnen, es verkommt immer mehr zur Brache. Am Augsburger Landgericht laufen 125 zivile Verfahren. Die Anleger klagen gegen das Unternehmen, das das Projekt entwickelt und verkauft hatte, und gegen beide Geschäftsführer. Am Dienstagmorgen fiel das erste Urteil – zugunsten einer klagenden Investorin. Das Gericht spricht im Urteil sogar von Betrug.

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