Die fünf Freunde wollten in jener Nacht im März 2025 in einer Disco in der Augsburger Maxstraße feiern. Vorher aber trafen sie sich in einem Park, leerten unter anderem eine Drei-Liter-Flasche Wodka, konsumierten Kokain. Die Stimmung war gut bis euphorisch, beschreibt es einer der Strafverteidiger im Namen seines Mandanten. Auf der Maxstraße kippte die Stimmung, als die Clique vor einem Geldautomaten auf ein homosexuelles Paar traf. Schließlich kam es zu einer heftigen Prügelei, bei der das Paar durch Schläge und wohl auch Tritte schwer verletzt wurde. Vier der fünf Freunde müssen sich seit Montag vor dem Augsburger Landgericht wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten, einer wegen Bedrohung. Zu ihnen zählt Halid S. Der 23-Jährige ist jener junge Mann, der 2019 nach einem Streit am Königsplatz durch einen Faustschlag einen 49 Jahre alten Mann getötet hatte. Zum Prozessauftakt zeigt er sich reumütig.
Prozess in Augsburg
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