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Prozess in Augsburg: Zahnarzt soll Tod seines Patienten verursacht haben

Prozess in Augsburg

Zahnarzt soll Tod seines Patienten verursacht haben – und kämpft bis heute mit Schuldgefühlen

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    Nach einem Eingriff ist der Patient eines Augsburger Zahnarztes gestorben. Nun muss sich der Mediziner vor Gericht verantworten: Hat er zu viel Beruhigungsmittel verabreicht?
    Nach einem Eingriff ist der Patient eines Augsburger Zahnarztes gestorben. Nun muss sich der Mediziner vor Gericht verantworten: Hat er zu viel Beruhigungsmittel verabreicht? Foto: Markus Scholz, dpa (Symbolbild)

    Der Mann, der am 12. Juni 2023 in die Augsburger Praxis kam, hatte starke Schmerzen. Es war kurz vor 16 Uhr, als der behandelnde Zahnarzt seinen Patienten sedierte, um ihm Zähne zu ziehen. Kurz darauf entwickelte sich die Situation zu einem medizinischen Notfall. Einen Tag später starb der Patient im Uniklinikum in Augsburg, wo er mit dem Rettungswagen hingebracht worden war. Dem Zahnarzt, einem 44 Jahre alten Mann, wird nun vor dem Amtsgericht der Prozess gemacht, es geht um den Vorwurf der fahrlässigen Tötung. Am ersten Verhandlungstag schilderte der Angeklagte, wie sehr ihn der Vorfall von damals bis heute beschäftigt. „Es gibt nichts Schlimmeres, was passieren kann.“

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