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Rechtsstreit um Vorzeige-Projekt in Augsburg: Warum Patrizia eine Menge Geld bekommen soll

Augsburg

Rechtsstreit um Augsburger Vorzeige-Projekt: Warum Patrizia eine Menge Geld bekommen soll

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    Szenen aus dem November: Der Schriftzug von „Patrizia“ wird am Gebäudekomplex „Aurum“ am Hauptbahnhof in Augsburg abmontiert.
    Szenen aus dem November: Der Schriftzug von „Patrizia“ wird am Gebäudekomplex „Aurum“ am Hauptbahnhof in Augsburg abmontiert. Foto: Marcus Merk (Archivbild)

    Es war ein monatelanger Streit: Eigentlich hatte das Augsburger Immobilienunternehmen Patrizia in den neuen Vorzeige-Bürokomplex namens Aurum direkt am Hauptbahnhof ziehen und gut ein Drittel der dortigen Fläche belegen wollen. Im April vergangenen Jahres kündigte das Unternehmen aber noch vor dem Einzug den Mietvertrag – wegen einer Bauverzögerung und Mängeln, wie es hieß. Die Eigentümergesellschaft der Immobilie sah die Kündigung als unwirksam an. Inzwischen ist der Konflikt weitgehend beendet; das „Aurum“ ist gut vermietet, auch ohne Patrizia. Das Unternehmen wird sich nicht im Gebäude einmieten. Der Schriftzug an der Fassade ist seit November abmontiert. Vom Eigentümer hieß es zuletzt, man wolle das Kapitel abschließen und habe ebenfalls das Mietverhältnis beendet. Zum Teil beschäftigt der Fall aber noch die Gerichte, wie ein Verfahren am Landgericht in Augsburg zeigt.

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