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Sängerin Ceci im Podcast: „Es kommt extrem viel gute Musik aus Augsburg“

Augsburg, meine Stadt

Wie startet man als Newcomerin in Augsburg durch, Musikerin Ceci?

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    Sängerin, Songwriterin und Musikproduzentin Cecelia Ribbeck alias „Ceci“ war zu Gast im Podcast „Augsburg, meine Stadt“.
    Sängerin, Songwriterin und Musikproduzentin Cecelia Ribbeck alias „Ceci“ war zu Gast im Podcast „Augsburg, meine Stadt“. Foto: Sophia Krotter

    „Ich bin Musikerin.“ Wieder und wieder schrieb Cecelia Ribbeck diesen Satz in ihr Tagebuch – damals, als sie in ihrer Heimat Köln noch zur Schule ging. Das Gitarre-Spielen brachte sie sich selbst bei, nachdem sich die Klavierstunden irgendwann zu sehr nach Unterricht angefühlt hatten. Sie übte in den Pausen, manchmal auch im Spanischunterricht, und schrieb mit 14 Jahren ihren ersten Songtext. Knapp zehn Jahre später hielt Cecelia Ribbeck alias Ceci ihre erste eigene Vinyl-Platte in der Hand. Doch die Verbreitung von KI-generierter Musik stellte die junge Künstlerin bereits früh in ihrer Karriere vor Herausforderungen.

    Raus aus Köln, rein nach Augsburg – viele Kreative gehen diesen Weg vermutlich andersherum, fühlen sich vom pulsierenden Leben und den unendlichen Möglichkeiten der Metropolen angezogen. Ceci fand jedoch in Augsburg ihre musikalische Heimat, lernte die Szene und ihre Menschen kennen, war inspiriert. „Es kommt extrem viel gute Musik aus Augsburg“, erzählt sie im Podcast „Augsburg, meine Stadt“. Um sich ein Netzwerk in Köln aufzubauen, sei sie damals noch zu jung gewesen, die Möglichkeiten dort aber wahrscheinlich groß, meint sie. „Aber die anderen Leute, die auch Musik machen, sind eben auch da.“ Da sei Augsburg ein wenig übersichtlicher.

    KI-generierte Musik stellte Sängerin Ceci aus Augsburg vor Herausforderungen

    „Ceci“ ist nicht das erste musikalische Projekt von Cecelia Ribbeck. Erste Erfahrungen in der Musikproduktion sammelte die 25-Jährige beim Produzieren von Lofi-Musik. Den Musikstil zeichnen entspannte, instrumentale Hip-Hop-Beats aus, die gut im Hintergrund laufen können. Mit solchen Stücken erreichte Ribbeck mehr als zehn Millionen Streams in einem Jahr, konnte sich allein durch die Musik ihren Lebensunterhalt finanzieren. Dann wurde das Genre aber mit KI-generierter Musik geflutet, berichtet Ceci: „Meine Zahlen sind dann schnell runtergegangen und ich brauchte plötzlich einen anderen Weg, um mich zu finanzieren. Das hat mir natürlich Angst gemacht.“

    Die Links zu Spotify, Apple Podcasts und Co. finden Sie am Ende des Artikels.

    Momentan konzentriert sich die junge Musikerin vollständig auf ihre Musik, schreibt Gedichte, die auch mal zu Songs werden, arbeitet an einem neuen Album. „Dem möchte ich meine Energie widmen, nicht der KI-Thematik“, erklärt Ceci. Ganz frei von den Einflüssen der Streamingdienste und ihren Algorithmen ist die 25-Jährige aber nicht. „Ich habe mir durchaus schon mal Gedanken darüber gemacht, ob ein Song zu lang ist, so ehrlich will ich sein“, gesteht sie. Gleichzeitig habe sie kürzlich erst ein Lied geschrieben, bei dem der Refrain sehr früh einsetzt – was gut ist „fürs Radio, für die kurze Aufmerksamkeitsspanne der Menschen“, weiß sie. Das sei aber nicht beabsichtigt gewesen, ergänzt Ceci: „Ich schreibe meine Songs nicht danach.“

    Podcast „Augsburg, meine Stadt“ bei Spotify und Apple Podcasts

    Den Podcast hören Sie sowohl hier im Artikel (indem Sie die Einbettung akzeptieren) als auch über alle gängigen Podcast-Plattformen. Nutzen Sie schon eine der gängigen Podcast-Apps wie Spotify oder Apple Podcasts, dann können Sie dort ganz einfach nach „Augsburg, meine Stadt“ suchen. Sie können auch auf die folgenden Direktlinks klicken.

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