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American Football: Augsburg Centurions: 2000 Kilometer Anlauf bis zum ersten Sieg in der GFL 2

American Football

Augsburg Centurions: 2000 Kilometer Anlauf bis zum ersten Sieg in der GFL 2

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    Die Augsburg Centurions waren nicht zu stoppen.
    Die Augsburg Centurions waren nicht zu stoppen. Foto: Sport in Augsburg

    Am Ende nahmen die Augsburg Centurions dann doch noch etwas Rücksicht auf die bemitleidenswerten Biberach Beavers. Als noch eine Minute zu spielen war im Augsburger Rosenaustadion, ließen es die Augsburger Footballer genug sein. 68:7 (7:7, 34:0, 27:0, 0:0) führte der Aufsteiger in die GFL 2 und ließ dann im eigenen Ballbesitz die Uhr einfach herunterlaufen. Die Centurions hatten im ersten Zweitliga-Heimspiel in der Geschichte der Football-Abteilung der TSG Augsburg den Gästen aus Biberach eine Lehrstunde erteilt und den 796 Zuschauern nicht nur viel Spaß bereitet, sondern auch demonstriert, dass in dieser GFL-Saison mit Centurions noch zu rechnen ist.

    Biberach Beavers waren kein Maßstab

    Dass die Biberach Beavers in der zweithöchsten deutschen Liga in der momentanen Verfassung dafür kein Maßstab sind, bestätigte auch Centurions-Chefcoach Eugen Haaf. „Die haben heute personell mit nur 32 Spielern aus dem letzten Loch geblasen. Da bist du besonders bei so einer Hitze limitiert.“ Mit seiner Mannschaft war der sehr ehrgeizige Trainer durchaus zufrieden. „Wir haben uns sehr gut vorbereitet und Biberach sehr ernst genommen. Die hatten null Punkte, wir aber auch. Einer musste dominant spielen, und das waren wir. Es hat heute alles gepasst.“

    Der erste Zweitliga-Touchdown im Rosenaustadion überlassen die Augsburg Centurions den Gästen

    Eigentlich gab es aus Augsburger Sicht nur einen Makel. Die allerersten Football-Zweitliga-Punkte in der Geschichte der Centurions und des Rosenaustadions, konnten die Biberach Beavers für sich verbuchen. 4:38 Minuten waren im ersten Viertel noch zu spielen, als die Gäste die Nervosität der Augsburger ausnutzten und mit dem ersten Touchdown und dem verwandelten Extra-Punkt mit 7:0 in Führung gingen.

    Augsburg Centurions gleichen zum 7:7 aus

    Es war der Weckruf für die Gastgeber. Noch vor dem ersten Seitenwechsel erzielte der spektakulärste Spieler der Augsburger, Runningback Kalfhani Muhammad, mit seinem ersten sehenswerten Lauf den ersten Touchdown. Mit dem Extrapunkt durch Kicker David Wowczynek glichen die Centurions noch vor dem ersten Wechsel aus.

    Die Centurions überrollen die Gäste im zweiten und dritten Viertel mit 34:0 und 27:0

    Danach überrollten die Gastgeber die hoffnungslos überforderten Gäste aus Württemberg im zweiten (34:0) und dritten Viertel (27:0). Die nun sichere Defensive erstickte jede Angriffsbemühung der Biberacher im Keim und im eigenen Ballbesitz machten die Centurions mit den Gästen, was sie wollten. Egal, welchen Spielzug Starter-Quarterback Luis Wittmann oder später sein Nachfolger, Cedric Townsend,  vorgaben, die Beavers hatten kein Gegenmittel. Den zweiten Touchdown erledigte Wittmann selbst. Und dann brachten entweder die überragenden Läufe von Khalfani Muhammad Erfolg, oder die beiden Passempfänger  (Widreceiver), Jalin Goodman und Tim Benschuh, trugen den Ball in die Biberacher Endzone.

    Centurions-Cheftrainer Eugen Haff warnt vor Albershausen

    Die Stimmung auf der Tribüne war am Ende bestens. Unten auf dem Rasen warf Haaf aber schon einen Blick nach vorn, auf das Auswärtsspiel am kommenden Samstag bei den Albershausen Crusaders (bei Göppingen). „Das wird schwer. Das ist der Gradmesser.“

    Centurions freuen sich auf die Heimspiele gegen Gießen und Wiesbaden

    Deshalb war er auch froh, nach den zwei Niederlagen gegen die Favoriten Gießen und Wiesbaden, den ersten Zweitliga-Sieg eingefahren zu haben. „Wir sind in den ersten zwei Wochen 2000 Kilometer gefahren und haben uns bei den beiden Topteams zwei Niederlagen abgeholt. Mir war das aber lieber so, weil jetzt dürfen sie zu uns kommen. Da sind noch zwei Rechnungen offen, das möchten wir schon wieder ausbügeln.“  

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