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Tierschützerinnen im Fokus der Justiz: Viel Aufregung um Tod des Katers Diego

Prozess in Augsburg

Tierschützerinnen im Fokus der Justiz: Viel Aufregung um Tod des Katers Diego

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    Wegen des Todes einer Katze im Augsburger Tierheim Lechleite wurden Strafen gegen vier Mitarbeiterinnen verhängt. Doch sie wehren sich dagegen.
    Wegen des Todes einer Katze im Augsburger Tierheim Lechleite wurden Strafen gegen vier Mitarbeiterinnen verhängt. Doch sie wehren sich dagegen. Foto: Alexander Kaya (Symbol)

    Der Prozess war bereits für einen Mittwoch im Oktober terminiert. Auf der Anklagebank sollten vier Frauen sitzen, verteidigt von vier Rechtsanwälten. Drei Zeugen und eine Sachverständige, darunter eine Veterinäroberrätin, waren geladen. Mit Richterin und Staatsanwalt also 14 Beteiligte, für das Amtsgericht doch ein enormer Aufwand. Der Grund dafür war: eine tote Katze. Genauer gesagt: das traurige Ende des Katers Diego. Äußerst ungewöhnlich: Die vier Frauen im Alter zwischen 26 und 30 Jahren, die auf der Anklagebank Platz nehmen sollten, sind Mitarbeiterinnen des Tierheims Lechleite, das vom Augsburger Tierschutzverein betrieben wird. Die Staatsanwaltschaft wirft ausgerechnet den Tierschützerinnen vor, vorsätzlich den Tod des Katers Diego verursacht zu haben, strafbar als Vergehen nach dem Tierschutzgesetz. Die Verhandlung wurde kurz vor Beginn abgesetzt. Nun hoffen die Anwälte auf eine Einstellung des Verfahrens.

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