Wenn am Dienstag der Prozess um den Mord an drei dreifachen Mutter Nina H. nach einer mehrwöchigen Pause fortgesetzt wird, wird bei Ralf H. um vier Uhr morgens wieder der Wecker schrillen. Spätestens eine Stunde später wird er sich ins Auto setzen, um sich von seinem Heimatort nahe Leonberg in Baden-Württemberg auf den Weg nach Augsburg zum Landgericht zu machen. So, wie er es seit Prozessbeginn tut. Keinen einzigen der bislang 19 Verhandlungstage hat er verpasst. Der 56-Jährige ist rastlos, getrieben. Er möchte, dass diejenigen, die für das grausame Verbrechen an seiner Tochter Nina verantwortlich sind, bestraft werden. Dass der Prozess nun dem Ende entgegengeht, macht ihn noch angespannter. Der Vater hegt zwei Hoffnungen.
Augsburg
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren