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Verlobt oder nicht – hat ein Anwalt eine Zeugin zu einer Falschaussage angestiftet?

Prozess in Augsburg

Verlobt oder nicht – hat ein Anwalt eine Zeugin zu einer Falschaussage angestiftet?

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    Ein Augsburger Anwalt steht derzeit im Fokus der Justiz. Er soll eine Frau dazu gebracht haben, eine Verlobung zu behaupten, die in Wirklichkeit gar nicht bestand.
    Ein Augsburger Anwalt steht derzeit im Fokus der Justiz. Er soll eine Frau dazu gebracht haben, eine Verlobung zu behaupten, die in Wirklichkeit gar nicht bestand. Foto: Oliver Berg, dpa (Symbol)

    Der Mann, der frühmorgens im Gerichtssaal neben zwei Anwälten sitzt, bietet an diesem Tag einen ungewohnten Anblick. Er trägt, anders als sonst, nicht die schwarze Anwaltsrobe. Kein Wunder, der 54-Jährige, ein in Augsburg bekannter Strafverteidiger, ist selbst angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, eine Zeugin zur Falschaussage gebracht zu haben, um seinen Mandanten zu schützen. Im Juristendeutsch ist dies eine Anstiftung zur falschen, uneidlichen Aussage in Tateinheit mit Strafvereitelung.

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