Ein großes Ärgernis ist es, wenn man feststellen muss, dass plötzlich ein Reifen am eigenen Auto platt ist. Noch ärgerlicher wird die Situation, wenn man gerade weit von einer Autowerkstatt entfernt ist oder keinen Ersatzreifen dabei hat. In vielen neuen Fahrzeugen sind laut ADAC ab Werk sogenannte Pannen- oder Reifenreparatursets enthalten, die in einem Fall wie diesem kurzfristig Abhilfe schaffen sollen. Beim Einsatz eines solchen Sets gilt es jedoch ein paar Dinge zu beachteten. Vor allem im Winter, wenn die Temperaturen sinken, kann das Hilfsmittel weniger brauchbar sein. Wie das Pannenset funktioniert und wann man damit vorsichtig sein sollte, erfahren Sie hier.
Auch interessant: Die besten Autos für Senioren überzeugen nicht unbedingt mit vielen Spielereien. Bei der Suche zählt oft anderes. Außerdem: Der „Yugo“ wurde in den 1980er-Jahren zum Kult, hatte allerdings auch viele Kritiker. Nun soll er zurückkehren – und als günstiger Kleinwagen überzeugen.
Wie funktioniert ein Reifenpannenset?
Ein Reifenpannenset kann eine platzsparende Alternative zum Ersatzreifen darstellen, denn meist besteht es nur aus einem handlichen Behälter mit Reparaturflüssigkeit und einem Kompressor, um wieder den korrekten Reifendruck herzustellen, schreibt der ADAC. Der Gebrauch funktioniert in ein paar einfachen Schritten:
Zuerst muss die Ursache für den platten Reifen gefunden werden – beispielsweise eine Einstichstelle, die durch einen Nagel oder spitzen Stein verursacht wurde. Danach sollte das Fahrzeug so abgestellt werden, dass sich die Einstichstelle unten am Reifen befindet. Durch das Reifen-Ventil wird das Dichtmittel, beziehungsweise die Reparaturflüssigkeit eingefüllt, die das Loch im Reifen dann ausfüllt und anschließend aushärtet. Im nächsten Schritt kann mit dem Kompressor wieder Luft eingefüllt werden. Doch auch, wenn das Pannenset eine unkomplizierte Nutzung verspricht, gibt es ein paar Dinge, die dabei dringend beachtet werden müssen.
Übrigens: Ein Ölwechsel schützt den Motor davor, zu verschleißen. Viele Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer wissen allerdings nicht, wie häufig ein Ölwechsel nötig ist. Bei der Kfz-Versicherung kann man mit Telematik-Tarifen Geld sparen. Wer sich dafür entscheidet, dessen Fahrverhalten wird allerdings überwacht.
Warum kann das Pannenset im Winter unbrauchbar werden?
So praktisch das Pannenset ist, bringt es jedoch auch ein paar Nachteile mit sich. Zunächst funktioniert das Dichtmittel nur, wenn die Einstichstelle nicht zu großflächig ist. Laut ADAC sollte das Loch im Reifen maximal vier bis fünf Millimeter groß sein und sich auch nur auf der Lauffläche befinden. Größere Schäden am Reifen sollten laut dem Automobilclub nicht mit dem Pannenset bearbeitet werden. Wichtig ist außerdem: Die Reparatur mit dem Pannenset ist nur eine vorübergehende Lösung. Man sollte danach nur noch eine kurze Strecke fahren und den Reifen dann schnellstmöglich wechseln lassen.
Eine weitere Einschränkung, die vor allem im Winter zum Problem werden kann: Bei sehr niedrigen Temperaturen kann es vorkommen, dass das Dichtmittel zu dickflüssig wird und das Loch im Reifen daher nicht richtig verschließt. Aus diesem Grund raten manche Hersteller dazu, den Behälter mit dem Dichtmittel bei Kälte vor dem Gebrauch mit den Händen anzuwärmen, um wieder die richtige Konsistenz zu erreichen.
Auch interessant: Bestimmte Autos sollen bald öfter zur Inspektion, wenn es nach TÜV und EU geht. Die jährliche HU soll für Fahrzeuge kommen, die ein Alter überschritten haben. Außerdem: Wer ein Fahrverbot erhält, muss seinen Führerschein auf bestimmte Zeit abgeben. Bei manchen Delikten kann die Fahrerlaubnis sogar auf Lebenszeit entzogen werden.
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