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Ford-Rückruf wegen Brandgefahr: Diese Autofahrer sind betroffen

Rückrufaktion

Ford-Rückruf wegen Brandgefahr: Diese Autofahrer sind betroffen

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    Wer einen Ford Kuga besitzt, sollte prüfen, ob für diesen derzeit ein Rückruf gilt.
    Wer einen Ford Kuga besitzt, sollte prüfen, ob für diesen derzeit ein Rückruf gilt. Foto: sue, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Ende Januar 2026 rief Ford fast eine Million Autos verschiedener Modelle zurück, wie Auto Motor Sport berichtete. Das Problem war bei den Wagen ein und dasselbe: ein Fehler in einem Hochdruck-Einspritzventil, der Brandgefahr zur Folge hatte. Nur wenige Wochen später folgt nun eine weitere Rückrufaktion des Autobauers aus den USA. Was das Problem ist und welche Autofahrerinnen und Autofahrer betroffen sind, erfahren Sie hier.

    Rückruf bei Ford im Februar 2026: Was ist der Grund?

    Der neuerliche Rückruf von Ford ist auf einen Kurzschluss in der Hochvoltbatterie zurückzuführen, wie Ford auf der offiziellen Website mitteilte. Das kann für einen Antriebsverlust sorgen. Wenn es rund um die Batterie zu einer thermischen Entlüftung kommt, kann sogar ein Brand ausgelöst werden.

    „Im Falle eines internen Kurzschlusses einer Hochvoltbatteriezelle wird Ihnen im Kombiinstrument die Meldung ‚Sicher anhalten‘ (Stop Safely Now) und ein Warnsymbol angezeigt. Es kann auch zu einem Verlust der Antriebsleistung kommen, was das Unfallrisiko erhöht“, erklärt der Kundendienst von Ford.

    Ford-Rückruf: Wie gefährlich ist die Situation für Autofahrer?

    Um die Brandgefahr zu minimieren, sollten Besitzerinnen und Besitzer bestimmter Ford-Modelle darauf achten, die Batterie nicht über 80 Prozent zu laden. Das Ladelimit kann individuell eingestellt werden, indem auf dem Touchscreen der Bereich „Funktionen“ aufgerufen wird. Dort gibt es laut Ford-Kundendienst ein Lade-Symbol. Wer auf dieses klickt, könne die Ladeeinstellungen bearbeiten und eine maximale Ladung von 80 Prozent einstellen. Zudem soll laut Ford nur der Standardfahrmodus Auto-EV genutzt werden.

    Wer diese Schritte befolgt, muss sich offenbar keine Sorgen machen. Die betroffenen Fahrzeuge seien „sicher zu fahren, vorausgesetzt, die Kunden befolgen den Rat, die Batterie nur auf 80 % zu laden“, schreibt Ford.

    Ford-Rückrufaktion: Welche Modelle und wie viele Autos sind betroffen?

    Der aktuelle Ford-Rückruf betrifft Kuga-Modelle, die zwischen dem 2. August 2019 und dem 28. November 2023 gebaut wurden, informiert Auto Motor Sport. In Deutschland sollen 56.040 Autos betroffen sein. Weltweit wurden 166.989 Fahrzeuge zurückgerufen. Einen Ladestopp gibt es allerdings nicht.

    Insgesamt hat Ford nun im Jahr 2026 mehr als eine Million Autos wegen Brandgefahr zurückgerufen. Neben dem Kuga sind auch die Modelle Escape und Bronco Sport betroffen. Auch BMW startete in diesem Jahr bereits einen Rückruf. Der deutsche Autobauer rief rund 30.000 Fahrzeuge zurück, da es bei diesen zu Problemen mit dem Starter kommen könne.

    Was können Besitzer eines Ford Kuga nun tun?

    Laut den Angaben des Herstellers wird mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet. Mit einer solchen rechnet Ford Mitte 2026. „Wenn die Lösung verfügbar ist, wird Ford Sie per Brief benachrichtigen, um einen Servicetermin mit Ihrem Ford Vertragspartner zu vereinbaren und Ihr Fahrzeug kostenlos zu reparieren“, informiert der Ford-Kundendienst.

    Wer schon zuvor direkt mit dem Hersteller Kontakt aufnehmen möchte, kann sich bei diesem unter Berufung auf den Code „25SC4“ melden, der für die Rückrufaktion steht. Zudem hat der Ford-Kundendienst eine Hotline eingerichtet, die über die folgende Nummer erreichbar ist: 0221 – 9999 2999.

    Auch interessant: Bei Elektroautos kann durch das bidirektionale Laden viel Geld gespart werden. Zudem können neue Elektroautos teils unter 10.000 Euro gekauft werden.

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