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Tradition: Politiker-Derblecken am Nockherberg verschoben

Tradition

Politiker-Derblecken am Nockherberg verschoben

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    Maximilian Schafroth hält beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg die Fastenpredigt: in diesem Jahr vor leeren Tischen.
    Maximilian Schafroth hält beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg die Fastenpredigt: in diesem Jahr vor leeren Tischen. Foto: Tobias Hase, dpa

    Das Politiker-Derblecken auf dem Nockherberg wird um zwei Tage auf den 5. März verschoben. Grund ist die Ministerpräsidentenkonferenz am 3. März - dem ursprünglich für den traditionellen Starkbier-Anstich geplanten Tag. Da an dem Tag nun Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs über die Corona-Lage beraten, habe sich Paulaner in Rücksprache mit dem live übertragenden Bayerischen Rundfunk (BR) für den neuen Termin entschieden, teilte die Paulaner-Brauerei am Freitag mit. 

    Nockherberg: Derblecken findet ohne Publikum statt

    Nach der Absage im Vorjahr soll es in diesem Jahr das Derblecken unter Corona-Auflagen geben. So wird kein Publikum dabei sein, wenn Kabarettist Maxi Schafroth sich als Fastenprediger die Politiker aus Land und Bund vorknöpft: Schafroth wird vor leeren Biertischen predigen. Das Singspiel fällt ganz aus - unter Infektionsschutzauflagen nicht machbar.

    Zuschauer und Derbleckte müssen zu Hause vor den Bildschirmen nicht auf dem Trockenen sitzen: "Das Fastenbier ist gebraut", sagte ein Sprecher der Brauerei. Es komme rechtzeitig in den Handel. Das deutlich stärkere Salvator-Bier hat lange Tradition, es wurde schon von den Mönchen als Urväter der Brauerei gebraut.

    Das Politiker-Derblecken auf dem Nockherberg mitten in der Fastenzeit gehört zu den wichtigsten Terminen der Polit-Prominenz im Freistaat. Auch Bundespolitiker gehörten immer wieder zu den Gästen, die sich von Kabarettisten und Schauspielern verspotten ließen. (dpa)

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