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Ausfälle und Umbuchungen: Diese Folgen hat der Krieg im Nahen Osten am Flughafen Nürnberg

Flughafen Nürnberg

Ausfälle und Umbuchungen: Diese Folgen hat der Krieg im Nahen Osten am Flughafen Nürnberg

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    Auch der Flughafen Nürnberg ist von Ausfällen wegen der Kämpfe im Nahen und Mittleren Osten betroffen.
    Auch der Flughafen Nürnberg ist von Ausfällen wegen der Kämpfe im Nahen und Mittleren Osten betroffen. Foto: Max Haselmann, Airport Nürnberg (Archivbild)

    Im Nahen Osten herrscht Krieg. Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran, kommt es auch zu zahlreichen iranischen Vergeltungsschlägen auf Orte in mehreren Nachbarländern. Das beeinträchtigt den Flugverkehr aus und in die Region massiv, da in mehreren Ländern die Lufträume gesperrt, der Betrieb an Flughäfen aus Sicherheitsgründen eingestellt oder Flüge annulliert wurden. Die Auswirkungen sind auch am Airport Nürnberg spürbar.

    Iran-Krieg: Diese Verbindungen am Flughafen Nürnberg sind von Ausfällen betroffen

    Der Flughafen „Albrecht Dürer“ teilte mit, dass mehrere Fluggesellschaften aufgrund der aktuellen Sicherheitslage ihr Flugprogramm angepasst hätten. Es kommt zu zahlreichen Ausfällen von Flügen. Passagiere können teils kostenlos umbuchen.

    Folgende Verbindungen aus dem Nahen und Mittleren Osten von und nach Nürnberg sind betroffen:

    • Beirut (Libanon): Normalerweise fliegt die Fluggesellschaft Sundair per Direktverbindung nach Beirut. Die Airline gab jedoch bekannt, dass alle Flüge in den Libanon bis 4. März 2026 ausgesetzt werden. Fluggäste können bei der Airline kostenlos umbuchen.
    • Erbil (Region Kurdistan-Irak): Die Lufthansa-Tochter Eurowings führt für gewöhnlich die Flüge von Nürnberg nach Erbil durch. Die Lufthansa Group gab jedoch bekannt, dass die Flüge der zugehörigen Airlines bis einschließlich 8. März 2026 ausgesetzt werden.

    Neben den Direktverbindungen sind zahlreiche Fluggäste ebenfalls von Änderungen oder Annullierungen betroffen, sofern diese über Drehkreuze reisen, etwa Frankfurt, Istanbul, Paris oder Amsterdam. An diesen größeren Flughäfen sind noch mehr Flüge von Streichungen betroffen.

    Auswärtiges Amt hat Reisewarnungen verschärft

    Was sollten Passagiere nun tun, die betroffen sind? Der Airport empfiehlt den Fluggästen, den aktuellen Flugstatus regelmäßig zu prüfen. Bei Fragen stehen jeweils die Airlines oder Reiseveranstalter zur Verfügung.

    Das Auswärtige Amt hatte nach Beginn der Kriegshandlungen am 28. Februar 2026 für mehr als ein Dutzend Staaten und Gebiete die Reisewarnungen verschärft. Vor Reisen in die folgenden Länder wird seitdem gewarnt: Israel/Palästinensische Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Jemen. Zahlreiche Airlines haben deshalb auch den Flugbetrieb in den Nahen und Mittleren Osten eingestellt.

    Auch am Flughafen München kommt es zu zahlreichen Ausfällen von Flügen. Welche Verbindungen betroffen sind, lesen Sie hier. Derweil konnten erste deutsche Urlauberinnen und Urlauber aus der Konfliktregion ausgeflogen werden.

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