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Bayern-Wetter: Schnee, Kälte und Warnungen vor Wind an Weihnachten

Wetter

Das Wetter zur Bescherung: Wie weiß Weihnachten in Bayern wird und wie kalt es danach weitergeht

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    Für Winterlandschaften wie diese wird es wohl nicht reichen, aber in einigen Regionen Bayerns dürfte es bis zur Bescherung zumindest noch etwas weiß werden.
    Für Winterlandschaften wie diese wird es wohl nicht reichen, aber in einigen Regionen Bayerns dürfte es bis zur Bescherung zumindest noch etwas weiß werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Archivbild)

    Schon in der vergangenen Nacht dürften sich einige Menschen im Freistaat gefreut haben: Pünktlich zu Heiligabend hat es zumindest an manchen Orten ein bisschen geschneit. Wie Mitglieder unserer Redaktion, die mitunter schon auf Familienbesuch sind, am Morgen berichteten, ist allerdings kaum etwas liegen geblieben. So sind z. B. im oberbayerischen Höhenkirchen-Siegertsbrunn nahe München zumindest die Dächer etwas weiß, und in Landshut in Niederbayern liegt „ganz wenig“ Schnee. Ähnliches die Lage rund um Augsburg: Am Morgen schneite es in Neusäß leicht, auch hier sind manche Dächer weiß. Doch wie geht es weiter?

    Das Wetter an Heiligabend in Bayern: Das sagt der DWD

    Hoffnungen auf Schnee haben am 24. eine höhere Chance, im Süden Bayerns und in den höheren Regionen erfüllt zu werden – also in Oberbayern, Schwaben und in Ostbayern rund um den Bayerischen Wald. Dort ist es auch den ganzen Tag über stark bewölkt, nur in Franken zeigt sich vereinzelt die Sonne. Der Deutsche Wetterdienst rechnet gebietsweise mit einem bis drei Zentimeter, im Alpenvorland können es an manchen Orten auch bis zu fünf Zentimeter werden. In folgenden Landkreisen gilt eine entsprechende Wetterwarnung der Stufe 1 vor Schneefall und Schneeverwehungen:

    • Kreis und Stadt Bayreuth
    • Kreis Wunsiedel im Fichtelgebirge
    • Kreis Tirschenreuth
    • Kreis Neustadt an der Waldnaab
    • Stadt Weiden
    • Kreis Amberg-Sulzbach
    • Kreis Schwandorf
    • Kreis Cham
    • Kreis und Stadt Regensburg
    • Kreis Straubing-Bogen und Stadt Straubing
    • Kreis Regen
    • Kreis Deggendorf
    • Kreis Freyung-Grafenau
    • Kreis und Stadt Passau
    • Kreis Berchtesgadener Land
    • Kreis Traunstein
    • Kreis Altötting
    • Kreis Mühldorf am Inn
    • Kreis und Stadt Rosenheim
    • Kreis Erding
    • Kreis Ebersberg
    • Kreis Miesbach
    • Kreis und Stadt München
    • Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen
    • Kreis Pfaffenhofen an der Ilm
    • Kreis Dachau
    • Kreis Fürstenfeldbruck
    • Kreis Starnberg
    • Kreis Weilheim-Schongau
    • Kreis Garmisch-Partenkirchen
    • Kreis Neuburg-Schrobenhausen
    • Kreis Aichach-Friedberg
    • Kreis Landsberg am Lech
    • Kreis Ostallgäu
    • Stadt Kaufbeuren
    • Kreis und Stadt Augsburg
    • Kreis Unterallgäu
    • Stadt Memmingen
    • Stadt Kempten
    • Kreis Oberallgäu
    • Kreis Dillingen an der Donau
    • Kreis Günzburg
    • Kreis Neu-Ulm
    • Kreis Lindau

    Das Wetter in Bayern: Neben Schneefall wird auch vor Frost, Glätte und Sturmböen gewarnt

    Zusätzlich zu den Schneewarnungen gelten in ganz Bayern am 24. Warnungen vor leichtem Frost und bis auf weite Teile Unterfrankens und Mittelfrankens auch Warnungen vor Glättegefahr. Eine Warnung vor markantem Wetter, die der Warnstufe zwei von vier entspricht, existiert in vielen Landkreisen bezüglich Sturmböen. Diese gilt vom Mittwochvormittag bis zum Donnerstagvormittag und betrifft vor allem Ostbayern und Franken. Allerdings sind auch einige Landkreise in Schwaben betroffen, für die die Warnung für Lagen oberhalb von 600 Metern gilt. Dort können dann Böen von bis 70 km/h auftreten – in exponierten Lagen auch von bis zu 80 km/h.

    Für diese Landkreise in Schwaben gilt die Warnung:

    • Kreis Donau-Ries
    • Kreis Dillingen an der Donau
    • Kreis Unterallgäu
    • Stadt Memmingen
    • Kreis Oberallgäu
    • Kreis Lindau

    So geht das Wetter in Bayern nach Heiligabend weiter

    Die letzten Schneefälle sollen laut DWD in der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag abklingen. Die Temperaturen fallen bis zum Morgen dann auf bis zu -8 Grad. Tagsüber steigen sie im Norden Frankens auf bis zu vier Grad, in anderen Regionen geht es nicht über den Gefrierpunkt hinaus. Ähnliche Temperaturen von bis zu -8 Grad nachts und maximal vier oder fünf Grad tagsüber werden sich der Prognose des DWD nach auch am zweiten Weihnachtsfeiertag und am Samstag einstellen.

    Aktuell ist zu erwarten, dass sich daran erst mal wenig ändern wird. Im 10-Tage-Trend des DWD klettern die Temperaturen in Bayern nur tagsüber bis auf über den Gefrierpunkt und auch das mit Blick Richtung Silvester immer seltener. Nennenswerter Niederschlag ist vorerst keiner mehr in Sicht.

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