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Brand eines Sattelzugs: A99 Richtung Salzburg gesperrt - massive Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer

Verkehr

Nach Brand eines Sattelzugs: Straßensperrung auf dem Autobahnring München

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    Feuerwehrleute konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen.
    Feuerwehrleute konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Foto: Marijan Murat, dpa (Symbolbild)

    Nach dem Brand eines Sattelzuges bleibt die Hauptfahrbahn der A99 in Richtung Salzburg auf Höhe des Autobahnkreuzes München West voraussichtlich den gesamten Mittwoch gesperrt, wie die Polizei mitteilte. Das hat massive Auswirkungen auf den morgendlichen Berufsverkehr. In der Mitteilung heißt es, man rechne mit „weitreichenden Behinderungen“.

    Grund für die lang anhaltende Sperrung ist demnach ausgelaufener Kraftstoff aus der ausgebrannten Sattelzugmaschine. Dieser habe sich über alle Fahrspuren verteilt und sei dabei tief in den Asphalt der Fahrbahn eingedrungen. Die Polizei empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren oder bei Möglichkeit komplett zu meiden.

    Treibstoff ausgelaufen: Gesamte Fahrbahn der A99 muss neu asphaltiert werden

    „Trotz intensiver und mehrfacher Reinigung der Fahrbahn mit Spezialgerät konnte die Verunreinigung nicht ausreichend beseitigt werden, um die Fahrbahn wieder für den Verkehr freizugeben“, heißt es in der Mitteilung weiter. Die gesamte Fahrbahn müsse daher am Mittwoche abgefräst und neu asphaltiert werden.

    Der Brand verursachte einen hohen Schaden.
    Der Brand verursachte einen hohen Schaden. Foto: Philipp von Ditfurth, dpa (Symbolbild)

    „Aufgrund von Reinigungs- und Bergungsarbeiten ist die Aufrechterhaltung der Sperre auf der Hauptfahrbahn erforderlich. Es wird jedoch durch die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei versucht, bis zum einsetzenden Berufsverkehr die Arbeiten abzuschließen“, heißt es weiter.

    Unfall auf A99: Das ist passiert

    Gegen 19.10 Uhr am Dienstagabend bemerkte ein 51-jähriger tschechischer Lkw-Fahrer, nachdem er mit seinem Sattelzug den Aubinger Tunnel auf der A99 Richtung Salzburg durchquert hatte, Brandgeruch und Qualm im Führerhaus. Er hob seine Matratze kurz an, nachdem er den Qualm aus dem Bereich seiner Liege hinter ihm ausmachte. Zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits Flammen in den Innenraum durch. Erst vor wenigen Tagen hatte es einen Unfall mit Sattelzug auf der A9 Richtung München gegeben, nachdem der Fahrer eingeschlafen war.

    Wie die Polizei weiter berichtet, lenkte der 51-Jährige den Sattelzug im Bereich des Autobahnkreuzes München-West auf den Seitenstreifen. Nach kurzer Zeit stand das Führerhaus in Flammen, wobei auch der mit Ziegelsteinen beladene Sattelauflieger in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es kam zu einer erheblichen Rauchentwicklung.

    Nachdem die Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck eingetroffen waren, sperrten Einsatzkräfte die Richtungsfahrbahn Salzburg sowie die Nebenfahrbahn. Auf diese Weise sollte den alarmierten Kräften der Feuerwehr Platz geschaffen und eine Gefahr für passierende Verkehrsteilnehmer verhindert werden. Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch der Tunnel Aubing in Richtung Salzburg gesperrt.

    Der Lenker des Sattelzuges verletzte sich leicht und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

    Schaden bei 60.000 Euro

    Die eintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr München sowie der freiwilligen Feuerwehr München hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Der Schaden am Sattelzug wird auf rund 60.000 Euro geschätzt.

    Der Tunnel Aubing wurde um 20.40 Uhr wieder geöffnet, wobei der Verkehr derzeit nur über die Nebenfahrbahn an der Einsatzstelle vorbeigeleitet wird.

    Derzeit ist wegen der Urlaubszeit auf den Straßen besonders viel Verkehr. Verkehrsteilnehmer müssen wegen Staus und Unfällen viel Geduld mitbringen.

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