Bei weihnachtlicher Beleuchtung zwischen den Glühweinhütten schlendern – das hebt die Weihnachtsstimmung ordentlich an. In Bayern gibt es heuer wie jedes Jahr eine große Auswahl an Weihnachtsmärkten, die Menschen im gesamten Freistaat besuchen können. Doch einige sind etwas ganz Besonderes. Wir haben die Übersicht.
So früh wie kein anderer: Bayreuth läutet die Weihnachtszeit im Oktober ein
Wer Glühwein, Zuckerwatte und Lebkuchen nicht erwarten kann, der ist in Bayreuth genau richtig. Seit 2004 öffnet das Bayreuther Winterdorf bereits im Oktober seine Pforten und lädt zu einem besinnlichen Spaziergang ein. Heuer war es bereits am 15. Oktober so weit.
Bis Ende des Jahres können Menschen das Winterdorf besuchen. Auch das Gelände des Weihnachtsmarktes ist etwas Besonderes. Die weihnachtlich geschmückten Hütten stehen auf dem Ehrenhof des alten Schlosses in Bayreuth. Die Überflieger haben Montag bis Samstag jeweils zwischen 11 und 23 Uhr geöffnet, an Sonn- und Feiertagen zwischen 12 und 23 Uhr.
Langer Atem: Auf diesem Markt dauert die Weihnachtszeit am längsten
In der bayerischen Landeshauptstadt weihnachtet es am längsten. Im Weihnachtszauberwald in München wird vom 13. November bis zum 11. Januar 2026 Glühwein ausgeschenkt. Damit ist der Markt länger offen als jeder andere in Bayern.
Den Glühwein können Gäste als besonderen Anreiz für einen Besuch nehmen, denn der Markt ist bekannt dafür, viele verschiedene Sorten des Weihnachtsklassikers anzubieten. Der Weihnachtszauberwald ist heuer von Montag bis Mittwoch zwischen 15 und 21, von Donnerstag bis Samstag von 15 bis 22 Uhr und an Sonntag- und Feiertagen von 13 bis 21 Uhr geöffnet. An kirchlichen Feiertagen wie dem Volkstrauertag (16. November), Totensonntag (23. November) sowie Heiligabend (24. Dezember) und Silvester (31. Dezember) ist der Markt geschlossen.
Beliebtester Weihnachtsmarkt: Nürnberg macht in ganz Deutschland das Rennen
In Franken findet sich der berühmteste und beliebteste Weihnachtsmarkt in ganz Deutschland: der Nürnberger Christkindlesmarkt. Besonders bekannt für den Nürnberger Markt ist das Christkind. Alle zwei Jahre wird eine junge Nürnbergerin zum neuen Christkind gekürt. Der Christkindlesmarkt wird dann für vier Wochen zur ihrer neuen Heimat.
Bei der Eröffnung des Marktes schauen alle Besucher gespannt auf das Christkind. Die Tradition der Nürnberger ist dabei nicht nur für Touristen interessant. Heuer geht es für das Christkind am 28. November um 17.30 Uhr los. Bis zum 24. Dezember lassen sich Besucher aus aller Welt die Köstlichkeiten auf dem Markt schmecken und bestaunen die weihnachtlichen Lichter in der Stadt.
Der Christkindlesmarkt in Nürnberg hat täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Am letzte Tag, dem Heiligen Abend (24. Dezember), geht es nur bis 14 Uhr.
Mit dem Schiff von einem Weihnachtsmarkt zum anderen: Der Adventsmärkte am Tegernsee
Ein besonderes Erlebnis erwartet Weihnachtsmarktbesucher am Tegernsee. Rund um den See gibt es drei verschiedene Adventsmärkte, die klassisch per Bus oder Auto erreichbar sind. Besonders wird es aber auf dem Schiff, denn die Märkte bieten ein Pendelschiff an, das die Gäste von einem Weihnachtsmarkt zum anderen bringt. Gerade im Dunkeln können Besucher die weihnachtliche Beleuchtung vom Wasser aus betrachten.
Alle drei Märkte am Tegernsee sind an den Adventswochenenden geöffnet. Samstag und Sonntag öffnen die weihnachtlichen Hütten jeweils von 14 bis 19 Uhr ihre Fenster.
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