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Masern-Impfung: Masern-Infektionen in Bayern gehen zurück – Gesundheitsministerin wirbt für Impfung

Masernimpfung

Masern-Infektionen in Bayern gehen zurück – Gesundheitsministerin wirbt weiterhin für Impfung

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    Bayerns Gesundheitsministerin wirbt für die Masernimpfung.
    Bayerns Gesundheitsministerin wirbt für die Masernimpfung. Foto: Friso Gentsch, dpa (Symbolbild)

    Anders als vielfach angenommen ist eine Masern-Infektion keine harmlose Krankheit. Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist das Risiko schwerwiegender Komplikationen bei Kindern unter fünf Jahren und Erwachsenen über 20 Jahren am höchsten. Bei Patienten mit einer Immunschwäche können Masern tödlich verlaufen. Die Zahl der Masern-Infektionen in Bayern ist im vergangenen Jahr gesunken, teilte das Gesundheitsministerium mit.

    Masern-Infektionen gehen deutschlandweit zurück

    Im Jahr 2025 wurden laut Ministerium in Bayern 43 Masernfälle registriert. Das sind 26 weniger als im vergangenen Jahr. 2024 waren es demnach noch 69 Fälle. Damit liegt Bayern im deutschlandweiten Trend. Nach Zahlen des RKI haben sich die Masernfälle in ganz Deutschland von 2024 auf das Jahr 2025 mehr als halbiert: von 645 Fällen ist die Zahl auf 234 Fälle gesunken.

    „Der Rückgang ist aber kein Grund zur Entwarnung. Vielmehr ist es weiterhin wichtig, sich und andere mit einer Impfung zu schützen“, so Gesundheitsministerin Judith Gerlach in der Mitteilung. Bei Kindern sind die Impfquoten in Bayern insgesamt zwar hoch, aber laut Ministerin noch zu niedrig. Im Alter von 2 Jahren haben zuletzt rund 92 Prozent der Kinder die erste Masernimpfung erhalten. Bei der zweiten Impfung liegt die Quote jedoch deutlich niedriger. Nur 78 Prozent der Kinder haben den vollständigen Impfschutz.

    Masern-Impfung: Das gilt es für den vollständigen Impfschutz zu beachten

    Kinder können durch eine zweimalige Impfung im Abstand von mindestens vier Wochen wirksam gegen Masern geschützt werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die erste Masernimpfung im Alter von elf Monaten. Die zweite Impfung sollte im Alter von 15 Monaten erfolgen. Eine Masernimpfung ist nicht nur für Kinder relevant. Die Ministerin rief auch Erwachsene dazu auf, den eigenen Impfstatus zu prüfen: „Alle nach 1970 geborenen Erwachsenen sollten ihren Impfausweis überprüfen lassen. Denn nur wer in der Kindheit zweimal oder im Erwachsenenalter einmal gegen Masern geimpft ist, verfügt über einen vollständigen Impfschutz.“

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