Ein verdächtiger Gegenstand löste am späten Dienstagvormittag, 3. März, einen Großeinsatz der Münchner Polizei aus. Es handelte sich um einen zurückgelassenen Rucksack in einer Tram, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums München auf Nachfrage erklärte. Es kam deshalb zu erheblichen Einschränkungen im Verkehr. Sowohl der Nahverkehr als auch der Straßenverkehr in München waren betroffen.
Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, riefen mehrere Personen um kurz nach 11 Uhr den Notruf, weil sich ein Mann in einer fahrenden Tram mit einem Messer selbst verletzt hatte. Der 31-jährige Schwerverletzte und alle anderen Fahrgäste stiegen daraufhin an der Haltestelle „Briefzentrum“ an der Arnulfstraße aus. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Seinen Rucksack hatte er in der Tram zurückgelassen.
Polizeieinsatz München: Verdächtiger Rucksack in Tram liegengelassen
Die Polizei sperrte die Arnulfstraße auf Höhe des Briefzentrums in beide Richtungen ab, um die Tram und den Rucksack auf mögliche gefährliche Inhalte abzusuchen. Laut Deutscher Presse-Agentur waren zehn Polizeistreifen und ein Polizeihund im Einsatz.
Auf X teilte die Polizei mit, dass es eine Ableitung des Verkehrs über die Landshuter Allee gebe – und bat Autofahrer darum, den Bereich weiträumig zu umfahren. Während der Durchsuchung stand zudem der Verkehr auf den Tram-Linien 16 und 17 teilweise still.
Störung auf den Tram-Linien 16 und 17 – Entwarnung gegen 12.45 Uhr
Zwischen 11 Uhr und etwa 12.45 Uhr war der Straßenbahnverkehr an der Stelle unterbrochen. Dann die Entwarnung: Wie der Polizeisprecher mitteilte, befand sich nichts Verdächtiges in dem gefundenen Rucksack.
Der Verkehr konnte danach wieder freigegeben werden. Auch auf den beiden Straßenbahnlinien wurde der Normalbetrieb wieder aufgenommen.
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