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Nach Augsburger Bluttat wird das Opfer zum Schwiegersohn

Prozess

Nach der Bluttat bei Augsburger Sportverein wird das Opfer zum Schwiegersohn

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    Ein Mann soll im vergangenen Jahr vor dem Augsburger Sportverein Post SV (siehe Bild) auf seinen „Schwiegersohn in spe“ eingestochen haben. Der Fall wird jetzt vor Gericht verhandelt.
    Ein Mann soll im vergangenen Jahr vor dem Augsburger Sportverein Post SV (siehe Bild) auf seinen „Schwiegersohn in spe“ eingestochen haben. Der Fall wird jetzt vor Gericht verhandelt. Foto: Marcus Merk

    Acht Jahre lang führten Peter K., 60, und Aylin D, 43, (beide Namen geändert) eine geheime Beziehung. Nicht ohne Grund: Denn die türkische Frau wusste sehr genau, dass ihr Vater ihre Liebe zu dem wesentlich älteren Deutschen niemals akzeptieren würde. Als Aylin D. Mitte Juni 2025 ihrem Vater die Beziehung offenbarte, beschloss dieser, so zumindest sieht es die Staatsanwaltschaft, die Liaison notfalls mit Gewalt zu trennen. Zehn Tage später wartete er vor dem Sportzentrum des Post SV Augsburg auf den Geliebten seiner Tochter, der dort das Fitnessstudio besucht hatte. Er forderte Peter K. auf, die Beziehung zu Aylin zu beenden. Als dieser sich weigerte, zog er den Ermittlungen zufolge ein Messer und stach mehrfach auf den 60-Jährigen ein.

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