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ÖPNV-Streik heute in München und Dachau: Das müssen Pendler und Fahrgäste wissen

München

ÖPNV-Streik heute in München: Das kommt auf Pendler und Fahrgäste zu

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    Die Busse der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) stehen am Mittwoch wegen des Streiks still, genau wie die meisten U-Bahnen und Trams.
    Die Busse der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) stehen am Mittwoch wegen des Streiks still, genau wie die meisten U-Bahnen und Trams. Foto: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

    Am Mittwoch steht Münchens Nahverkehr still. Die Gewerkschaft Verdi hat für den 11. Februar zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, dem sich die Beschäftigten des ÖPNV in der Landeshauptstadt anschließen. Womit müssen Pendlerinnen und Pendler rechnen?

    Laut der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) sind von dem Streik sowohl U-Bahn, Tram als auch alle Busse bis zur Liniennummer 199 betroffen. Letztere sind die Busse, welche das Stadtgebiet normalerweise abfahren. Regionalbusse sollten demnach nicht betroffen sein. Auch die S-Bahn München fährt regulär. Der Streik hat gegen 3.30 Uhr nachts begonnen und endet am Donnerstagmorgen ebenfalls gegen 3.30 Uhr.

    Nahverkehr-Streik in München: Tram, Bus und U-Bahn betroffen

    Auch wenn zu erwarten ist, dass sehr viele Fahrten der betroffenen Verkehrsmittel ausfallen, könnte es dazu kommen, dass einige Linien den Betrieb aufnehmen. Die MVG erklärt, dass ein stark eingeschränkter Betrieb möglich sei, da private Busunternehmen für die MVG unterwegs seien, die nicht bestreikt würden. Wie am vergangenen Streiktag Anfang Februar sollen sie möglichst alle Linien bedienen. „Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Busse in größeren Abständen fahren und je nach Verkehrslage unregelmäßig kommen“, heißt es auf der Website des Verkehrsbetriebs.

    Die Stadt München teilt mit, dass bereits auf allen Linien Busse im Einsatz seien – jedoch mit teils sehr großen Abständen zwischen den Fahrten sowie sehr hoher Auslastung.

    Tram in München: Diese zwei Linien fahren trotz Streik

    Auch für die Tram gilt, dass das Angebot von der Personalverfügbarkeit abhängt. Laut der Stadt konnten zumindest zwei Linien, die stark nachgefragt sind, den Betrieb seit 6 Uhr aufnehmen: Die Linie 20 fahre zwischen Karlsplatz (Stachus) und Moosach Bahnhof, außerdem verkehre die Linie 25 zwischen dem Max-Weber-Platz und Grünwald.

    Die U-Bahn steht dagegen komplett still – mit einer Ausnahme. Da der FC Bayern am Abend im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig in der heimischen Allianz Arena spielt, wird ein Sonderbetrieb auf der U-Bahn-Linie U6 eingerichtet. Die U-Bahn fährt zwischen 17.30 Uhr und Betriebsschluss zwischen Marienplatz und Fröttmaning. Zudem gibt es auch kostenlose Shuttlebusse zum Stadion der Bayern.

    Streik auch in Dachau: Stadtbusse fahren nicht

    Zu allen Umständen kommt jedoch am Mittwoch hinzu, dass die S-Bahn ab 22.20 Uhr nur stark eingeschränkt in Betrieb ist, wie die MVG mitteilt. Aufgrund von Bauarbeiten auf der zweiten Stammstrecke kommt es zu zahlreichen Ausfällen.

    Auch das an München angrenzende Dachau ist zudem vom Streik betroffen. Laut Website der Stadtwerke Dachau werden die Stadtbusse am Mittwoch ebenfalls nicht fahren. Betroffen sind alle sechs Linien: 719, 720, 722, 724, 726 und 744.

    Die Gewerkschaft Verdi hat zu dem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, der im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen abgehalten wird.

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