Ein Handtuch und ein abgestelltes Auto haben in der Nacht zum Sonntag im oberfränkischen Kreis Bamberg einen nächtlichen Einsatz der Polizei ausgelöst. Das berichtete die regionale Nachrichtenportal inFranken.de und berief sich dabei auf Angaben der Beamtinnen und Beamten.
Bericht: Verschwundener an Badesee hinterließ Handtuch und Auto
Der Zeitung zufolge habe die Wasserrettung bei dem Einsatz einen Badesee in der Nähe der Gemeinde Breitengüßbach mit mehreren Booten durchsucht. Eine Feuerwehr-Drohne habe die Suche zusätzlich unterstützt. Trotz einer etwa zweistündigen Suchaktion hätten die Einsatzkräfte den Fahrer des Autos nicht finden können. Auch darüber hinaus habe es keine Hinweise auf ein Unglück gegeben.
Ob die Polizei inzwischen davon ausgehe, dass jemand das Handtuch einfach verloren habe und das Auto gegebenenfalls nur zwischenzeitlich in der Nähe des Sees abgestellt worden sei, könne dem Bericht zufolge noch nicht gesagt werden. Die Polizei habe lediglich bestätigt, dass es an dem Badesee eine Suchaktion gegeben habe, die am Samstag um ungefähr 23 Uhr begonnen und in der Nacht zum Sonntag gegen 1 Uhr wieder eingestellt worden sei. Wie inFranken.de weitere berichtete soll der oberfränkische Badesee am Sonntag bei Tageslicht nun erneut durchsucht werden.
Mehr als 40 Ertrunkene allein in Bayern: Freistaat verzeichnet traurigen Höchstwert
Die Furcht vor weiteren Badetoten ist in Bayern inzwischen gestiegen. Mit mehr als 40 Toten verzeichnete der Freistaat in diesem Sommer einen traurigen Rekord. Insbesondere das Unglück am Eibsee bei der Zugspitze sorgte für große Anteilnahme. Anfang des Monats ertranken dort ein sechsjähriger Junge und sein Vater, der noch versucht hatte, das Kind zu retten.
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