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Schneeballschlacht München: Hunderte treffen sich nach Aufruf auf Instagram

München

Schneeballschlacht in München: Hunderte treffen sich nach Aufruf auf Instagram

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    Hunderte treffen sich zu einer Schneeballschlacht in München.
    Hunderte treffen sich zu einer Schneeballschlacht in München. Foto: Theo Miess, dpa

    „Deutschlands größte Schneeballschlacht“ – mit diesem Aufruf forderte ein Nutzer auf Instagram Andere zu einer riesigen Schneeballschlacht in München heraus. „Ich weiß nicht, ob ich der Einzige bin, der diese Idee cool findet, aber vielleicht schaffen wir es ja uns zu organisieren“, sagte in seinem Video. Bei 1000 Likes würde die Schneeballschlacht stattfinden. Inzwischen wurde der Post über 30.000 Mal geliked und hunderte Menschen folgten dem Aufruf.

    Hunderte Menschen treffen sich in München für eine Schneeballschlacht

    Am Freitagnachmittag trafen sich dann in München hunderte Menschen vor dem Gebäude der Alten Pinakothek, um sich gegenseitig mit Schneebällen abzuwerfen. Das zeigten zahlreiche Videos auf Social Media und auch verschiedene Medien waren vor Ort, um zu berichten. Die Betreiber des Kunstmuseums, vor dem die Schneeballschlacht stattfand, schienen sich über das spontane Ereignis zu freuen und teilten selbst Videos von dem Spektakel auf Instagram.

    Schneeballschlacht München: Veranstalter drohen womöglich Konsequenzen

    Obwohl von außen alles nach einem gelungenen Event aussah, bei dem augenscheinlich alle Teilnehmer Spaß hatten, könnte die Veranstaltung ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. Kurz nach seinem ersten Aufruf zur Schneeballschlacht teilte der Nutzer auf Instagram ein weiteres Video. Das Kreisverwaltungsreferat München habe sich bei ihm gemeldet und ihn darüber informiert, dass eine solche Veranstaltung anmeldepflichtig sei und er als Initiator dafür haften könnte.

    Eine offizielle Genehmigung für die Schneeballschlacht gab es nicht. Der Organisator forderte aber alle Teilnehmer in seinem Video dazu auf, sich respektvoll zu verhalten, nicht auf Köpfe anderer Menschen zu zielen und nicht mit Eisbrocken oder Steinen zu werfen. Trotzdem erhielt er für seinen Aufruf zu Deutschlands größter Schneeballschlacht eine Anzeige, weil keine Genehmigung vorlag, teilte der Nutzer auf seinem Instagram-Kanal mit. Wie hoch die Strafe ausfällt, sei demnach noch unklar.

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