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Stau auf A8 bei München: Aktuelle Verkehrslage heute (3.6.)

A8 bei München

Stau auf der A8: Autofahrer brauchen 30 Minuten länger

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    Über 130.000 Autos fahren täglich durch den Allacher Tunnel.
    Über 130.000 Autos fahren täglich durch den Allacher Tunnel. Foto: Peter Kneffel, dpa (Archivbild)

    Wer frühmorgens auf das Autobahndreieck München/Eschenried fährt, kennt das leidige Problem. Jeden Morgen staut es sich an der Stelle, an der die A8 zur A99 führt. Gründe dafür gibt es viele: Zu viel Verkehr, ausgelöste Höhenkontrolle am Allacher Tunnel, Baustellen. Selbst kleine Unfälle können dann dazu führen, dass Autofahrerinnen und Autofahrer deutlich mehr Zeit einplanen müssen. So ist die Lage im Berufsverkehr.

    Aktuell Verkehrsinfos: Stau auf der A8 und A99 am Mittwoch, 3. Juni

    Ein Unfall sorgt auf der A8 in Richtung Stuttgart derzeit für Verzögerungen. Zwischen Dachau/Fürstenfeldbruck und Sulzemoss ist der linke Fahrstreifen blockiert. Laut dem Verkehrsmelder BayernInfo besteht Gefahr durch eine ungesicherte Unfallstelle und Personen auf der Fahrbahn. Es staut sich über fast acht Kilometer. Autofahrerinnen und Autofahrer brauchen fast 30 Minuten länger (Stand 17.14 Uhr).

    Und auch auf der A99 München-Nord Richtung München-Süd-West staut es sich. Der Standstreifen ist nach einem Unfall mit einem Lastwagen zwischen den Anschlussstellen München-Feldmoching und München-Ludwigsfeld blockiert. Rund eine Viertelstunde brauchen Verkehrsteilnehmer länger (Stand 17.14 Uhr).

    Stau auf der A8 am Allacher Tunnel: Das sind die Gründe

    Aber warum staut es sich an dieser Stelle rund um den Allacher Tunnel immer wieder? Die Antwort ist laut der Autobahn GmbH „relativ einfach“: Es fahren schlicht zu viele Fahrzeuge durch den Tunnel. „Gerade bei der Einfädelung der Eschenrieder Spange in den Autobahnring A99 tritt ein Kapazitätsengpass auf“, schreibt ein Sprecher auf Nachfrage. Ähnliches passiert im Feierabendverkehr in der Gegenrichtung. In dem sogenannten Grenzleistungsbereich reichen dann schon kleine Störungen, wie ein Pannenfahrzeug, damit der Verkehr zum Erliegen kommt. „Vor allem die Überlastung der Anschlussstelle München-Ludwigsfeld mit regelmäßigen Rückstauungen auf die A99 verschärft die Situation“, so der Sprecher.

    Nach Angaben der Verkehrspolizei ist die A99 die am stärksten befahrene Autobahn in Bayern. Der Allacher Tunnel ist im Münchner Westen eine Hauptverkehrsverbindung und ist mit einer DTV (Durchschnittliche Tägliche Verkehrsstärke) von über 132.000 Fahrzeugen am Tag grundsätzlich eine stark befahrene Verkehrsachse. Allein von Januar bis Mai 2026 verzeichnet die Polizei auf dieser Strecke 227 Unfälle. Meistens handelte es sich um Kleinunfälle. Als Hauptursachen nennen die Beamten zu wenig Sicherheitsabstand und Fehler beim Fahrstreifenwechsel.

    Ab dem kommenden Jahr saniert die Autobahn GmbH den Allacher Tunnel. Neben der Erneuerung der Betriebstechnik, müssen auch Schäden am Beton und an den Entwässerungsleitungen saniert werden. Damit der Verkehr nicht vollständig zum Erliegen kommt, dürfen Autofahrerinnen und Autofahrer in den Hauptverkehrszeiten über den Seitenstreifen fahren. Auch die Anschlussstelle Ludwigsfeld baut die Autobahn GmbH um, um die Situation zu entlasten.

    Kann man das Autobahndreieck und den Allacher Tunnel umfahren?

    Geeignete, leistungsfähige Ausweichrouten gibt es nur sehr begrenzt – vor allem für Pendlerinnen und Pendler aus der näheren Umgebung. Aus Frankfurt können Autofahrerinnen und Autofahrer über die A6 und A9 über Nürnberg fahren. Weitere Alternativstrecken für den regionalen Verkehr aus dem Raum Ulm und Augsburg mit dem Ziel Ingolstadt, Regensburg oder Landshut verlaufen auf den Bundesfernstraßen B16 und B300. Für den lokalen Verkehr kommen nur die Bundesfernstraßen B471 über Dachau oder die B2 durch das Stadtgebiet München infrage. Grundsätzlich ist das Straßennetz im Raum München aber laut Autobahn GmbH nicht auf die aktuelle Verkehrsbelastung ausgelegt.

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