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Süßwasserquallen in Badeseen in Bayern: Fischereiverband gibt Entwarnung

Süßwasserquallen aus Asien

Auch in bayerischen Badeseen gibt es Quallen

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    In bayerischen Seen gibt es Süßwasserquallen.
    In bayerischen Seen gibt es Süßwasserquallen. Foto: LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, dpa (Symbolbild)

    Wer dachte, Quallen gibt es nur im Meer, der hat sich getäuscht. Auch in Badeseen in Bayern tummeln sich die meist nicht besonders beliebten Tiere. Doch der Landesfischereiverband Bayern gibt Entwarnung: Die Süßwasserqualle ist nur ein harmloser Verwandter. Sie ist für den Menschen völlig ungefährlich.

    Süßwasserquallen aus Asien in Bayern

    Die Süßwasserqualle, die ursprünglich aus Asien stammt, hat sich durch die Einfuhr von Zuchtfischen und exotischer Wasserpflanzen auf der ganzen Welt verbreitet. Die Tiere werden nur maximal zwei Zentimeter groß. Die ausgewachsenen Quallen haben einen glockenförmigen Schirm, an dessen Rand nesselbesetzte Fangarme sitzen. Mit diesen Tentakeln erbeuten sie Zooplankton, also winzige, im Wasser freischwebenden Organismen, wie Ruderfußkrebse, Wasserflöhe und Rädertierchen.

    Süßwasserquallen bestehen zu 99,3 Prozent aus Wasser. Damit haben sie den höchsten bei Tieren festgestellten Wasseranteil. Es gibt weibliche und männliche Individuen. So können sich die Quallen sexuell fortpflanzen. In bayerischen Gewässern sind aber selten beide Geschlechter zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Deshalb ist eine sexuelle Fortpflanzung sehr selten.

    Süßwasserquallen sind besonders in sehr langsam fließenden und stehenden Gewässer, die sich im Sommer deutlich erwärmen, zu finden. Die Tiere tauchen meist im Spätsommer oder im Herbst in eher warmen Gewässern auf. Gegen Abend steigen sie häufig an die Wasseroberfläche. Da die Quallen Gewässer mit einer eher besseren Wasserqualität bevorzugen, ist es ein gutes Zeichen, wenn man sie entdeckt.

    In diesen Badeseen in Bayern gibt es Süßwasserquallen

    Auch in bayerischen Badeseen wurden schon Süßwasserquallen beobachtet – im Haselfurther Weiher bei Landshut, im Haager Weiher bei Freising oder im Weicheringer See bei Ingolstadt. Sie wurden in den vergangenen Jahren auch in den Baggerseen in Kellmünz und Filzingen im Landkreis Neu-Ulm entdeckt.

    Auch diese Tiere tummeln sich im Badesee

    In Bayerns Badeseen sind zahlreiche verschiedene Tiere zu finden. Neben Fischen, wie Waller, Karpfen und Hechten, schwimmen auch Ringelnattern und Aale in den Gewässern. Zudem könnte man beim Schwimmen auch auf Egel oder Flusskrebse treffen.

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