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Tauwetter in Bayern: In diesen Landkreisen gilt eine Hochwasserwarnung

Bayern-Wetter

Tauwetter in Bayern: In diesen Landkreisen wird vor Hochwassergefahr gewarnt

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    Die Pegel von Flüssen und Seen könnten in Bayern in den kommenden Tagen aufgrund des Tauwetters steigen.
    Die Pegel von Flüssen und Seen könnten in Bayern in den kommenden Tagen aufgrund des Tauwetters steigen. Foto: Sina Schuldt, dpa (Symbolbild)

    Milde Temperaturen kommen auf Bayern zu. Bereits am Dienstag wurde es wärmer, am Mittwoch und Donnerstag sind zweistellige Plusgrade vorhergesagt. Die Schnee- und Eismassen der vergangenen Wochen dürften damit an den meisten Orten endgültig abschmelzen. Das wiederum lässt die Hochwassergefahr steigen. Der Hochwassernachrichtendienst gibt erste Warnungen heraus.

    In diesen Landkreisen in Bayern gilt eine Hochwasserwarnung

    Wie der Dienst, der zum Bayerischen Landesamt für Umwelt gehört, auf seiner Warnkarte anzeigt, gibt es aktuell für mehrere Landkreise im Freistaat eine Hochwasserwarnung vor Ausuferungen und Überschwemmungen oder eine Vorwarnung. Diese Regionen sind dabei betroffen:

    • Stadt und Landkreis Ansbach
    • Landkreis Forchheim
    • Stadt Erlangen und Landkreis Erlangen-Höchstadt
    • Stadt und Landkreis Bamberg
    • Stadt und Landkreis Bayreuth
    • Landkreis Kulmbach
    • Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge
    • Landkreis Bad Kissingen
    • Landkreis Haßberge
    • Landkreis Rhön-Grabfeld

    Die Wasserwirtschaftsämter der betroffenen Gebiete in Unter-, Mittel- und Oberfranken teilen mit, dass die Wasserstände an den Flüssen und Bächen aufgrund der Schneeschmelze auf einem erhöhten Niveau beziehungsweise angestiegen seien. „Auch an kleineren Gewässern ohne Pegel kann es zu Ausuferungen und Überschwemmungen kommen“, heißt es beim Hochwassernachrichtendienst Bayern dazu. Die Warnungen und Vorwarnungen gelten teils bis Mittwoch, 14. Februar, 11 Uhr.

    Hochwassergefahr weitet sich am Mittwoch aus

    Mehrere Flüsse sind betroffen. So befindet sich unter anderem der Pegel Thann der Altmühl demnach in Meldestufe 1, genau wie der Pegel Laufermühle der Aisch. An der Aisch wurde nun sogar auch Meldestufe 2 erreicht – am Pegel Greiendorf. Die Hochwassergefahr weitet sich in Franken nach Erkenntnissen des Hochwassernachrichtendiensts voraussichtlich auch noch auf weitere Gebiete aus.

    Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Mittwoch ganztägig vor Tauwetter – und zwar im gesamten Osten des Freistaats. Dort heißt es: „Bei positiven Temperaturen und andauerndem Regen tritt oberhalb 600 m ein starkes Abtauen der Schneedecke ein.“ Es gebe Abflussmengen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter.

    Bayern-Wetter: Vorhersage für Mittwoch und Donnerstag

    Das Tauwetter hält den Mittwoch über an. Das Thermometer klettert auf bis zu milde 12 Grad, die am Spessart und im Alpenvorland erreicht werden können. Auch in den nächsten Tagen bleibt es vergleichsweise mild, bevor erst am Wochenende die Temperaturen wieder sinken.

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