Sie gehören zum Advent wie Adventskränze und Geschenke kaufen: Weihnachtsmärkte. Vor allem in Bayern sind sie Kulturgut, ist doch der Nürnberger Markt der vielleicht berühmteste der Welt. Auch viele Veranstaltungen im Süden des Freistaats müssen sich nicht verstecken, nach Augsburg strömen jährlich etwa eine Million Besucherinnen und Besucher. Was auf diesen großen und berühmten Märkten aber womöglich schwerfällt: die Besinnlichkeit der Adventszeit zu genießen.
Besser geht das womöglich auf den kleineren, noch weniger bekannten Weihnachtsmärkten abseits des Rathausplatzes. Wir haben einige Adressen gesammelt, an denen sich die Massen noch nicht eng drängeln, weniger los ist, aber die Kulisse und das Ambiente trotzdem weihnachtliche Stimmung aufkommen lassen.
Adventsmarkt Edelstetten
Wie auch im Kloster Roggenburg müssen Besucher auf dem Weihnachtsmarkt in Edelstetten schnell sein. Auch hier findet der Weihnachtsmarkt – beziehungsweise hier der „Adventsmarkt“ – am ersten Adventswochenende statt. Der kleine Markt in der Gemeinde Neuburg an der Kammel im Landkreis Günzburg zieht jährlich viele Besucherinnen und Besucher ins Dorf, das Ambiente wird geprägt von der historischen Kulisse rund um das ehemalige Damenstift mit Schloss und sanierter Kirche. Der Markt dauert vom 28. bis 30. Dezember, freitags ist er von 18 bis 21.30 Uhr geöffnet, samstags bis 16 bis 21.30 Uhr, und am Sonntag von 13 bis 20 Uhr.
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