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Zu schweres Mathe-Abitur in Bayern? So reagiert das Kultusministerium auf die Kritik

Abschlussprüfung

Petition gegen vermeintlich zu schweres Mathe-Abi: So reagiert das Kultusministerium

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    Die Abiturprüfungen in Bayern gehen nach den Pfingstferien in die finale Phase.
    Die Abiturprüfungen in Bayern gehen nach den Pfingstferien in die finale Phase. Foto: Ralf Lienert

    Immer wieder ein Aufreger: Wie schon mehrfach in den vergangenen Jahren haben sich Abiturienten und Abiturientinnen über das Niveau des Mathe-Abiturs im Freistaat beschwert und eine Online-Petition gestartet. Sie fordern, die Bewertung anzupassen. Dieses Jahr geht es vor allem um die Prüfung an den Fach- und Berufsoberschulen (FOS/BOS). Mehr als 4300 Menschen haben die Petition unterschrieben, die „eine faire Lösung“ bei der Bewertung fordert. Erfüllt sich deren Hoffnung?

    „Extrem komplizierte und augenscheinlich irreführende Fragestellungen haben uns wertvolle Zeit geraubt“, schreibt der Beschwerde-Initiator namens Matthias Wagner. „Es darf nicht sein, dass unsere Noten, unsere NC-Schnitte und damit unsere berufliche Zukunft durch eine völlig unverhältnismäßige Prüfung gefährdet werden.“

    Wann ist mit einer Entscheidung übers Mathe-Abi zu rechnen?

    Die Unterschriftensammlung begann schon kurz nach der Prüfung am 20. Mai. Nachdem anfangs noch Unterstützerinnen und Unterstützer im Stundentakt unterschrieben hatten, stagniert die Zahl der Unterschriften mittlerweile weitgehend. Inspiziert wird die Prüfung trotzdem; das geschieht routinemäßig bei allen Fachabitur- und Abiturprüfungen in Bayern. Auf Anfrage unserer Redaktion äußert sich das Kultusministerium nun zum weiteren Zeitplan.

    Petitionen gegen das Abitur nicht von Erfolg gekrönt

    „Aktuell läuft noch die reguläre Korrekturphase durch die Lehrkräfte, an die sich die Phase der mündlichen Prüfungen für die Schülerinnen und Schüler anschließt“, erklärt ein Sprecher von Ministerin Anna Stolz (Freie Wähler). „Eine valide, bayernweit belastbare Datenbasis liegt dem Staatsministerium voraussichtlich erst ab Juli vor.“ Ob weitere Schritte folgen, werde frühestens dann geprüft. Voraussetzung dafür wäre, „dass signifikante Abweichungen zum langjährigen Durchschnitt festgestellt werden“, so der Sprecher.

    Obwohl seit 2019 schon zweimal Petitionen gegen das Mathe-Abitur gestartet worden waren, kamen Expertinnen und Experten aus der Lehrerschaft und aus Bildungsbehörden am Ende nie zu der Entscheidung, dass der Bewertungsschlüssel angepasst werden müsste.

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