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Wertingen: Der Morgen nach dem Hochwasser im Zusamtal und in Wertingen

Wertingen

Der Morgen nach dem Hochwasser im Zusamtal und in Wertingen

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    Wertingen und das Zusamtal standen am Sonntagabend unter Wasser.
    Wertingen und das Zusamtal standen am Sonntagabend unter Wasser. Foto: Berthold Veh

    Um 17.30 Uhr erreichte die Einsatzzentrale der Polizei die erste Meldung über vollgelaufende Kellerräume im Zusamtal. Insgesamt acht Keller wurden der Polizei gemeldet. In Frauenstetten lief das Wasser einen Berg herunter und überflutete Straßen und Anwesen in der Ortschaft. Am Kreisverkehr der Staatsstraße 2033 in Wertingen stand in Fahrtrichtung Augsburg kurzzeitig das Wasser bis zu 40 Zentimeter hoch.

    Mehrere Autos blieben in Wertingen und drumherum stecken

    Die Staatsstraße 2027 von Wertingen in Richtung Frauenstetten wurde durch die Feuerwehr einseitig gesperrt da Schotter und Schlamm auf die Fahrbahn gespült wurde. In Hohenreichen und Wertingen blieben insgesamt zwei Autos im Wasser stehen und konnten nicht mehr gestartet werden.

    Die Dillinger Polizei vermutet, dass noch zahlreiche weitere Fahrzeuge im Wasser stecken geblieben sind.

    Bei der Dillinger Polizei liegen noch ein paar Kennzeichen

    Hochwasser nach Starkregen in Wertingen und Umgebung

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    Im Großraum Wertingen ist es am Sonntagabend nach Starkregen zu Überschwemmungen gekommen. Mehr als 120 Keller standen unter Wasser, Straßen waren gesperrt.

    In Possenried lief ein Forellenteich über. Zahlreiche Kennzeichen von Fahrzeugen die während des Unwetters unterwegs waren, gingen verloren. Ein paar Kennzeichen wurden bislang aufgefunden und bei der Polizeiinspektion Dillingen abgegeben.

    Auf etlichen Straßen in Wertingen und Umgebung stand der Schlamm teilweise bis zu 20 Zentimeter hoch. An einigen Anwesen musste aufgrund der vollgelaufenen Keller der Strom abgestellt werden. Weitere Straßen mussten komplett gesperrt werden.

    Der Polizeihubschrauber konnte wegen des Starkregens nicht eingesetzt werden

    Die Koordination der Einsätze verlief zum größten Teil über die Feuerwehren aus dem Landkreis Dillingen. Auch die Straßenmeisterei Dillingen und die Wasserwacht waren im Einsatz. Der angeforderte Polizeihubschrauber konnte wegen dem schlechten Wetter nicht fliegen.

    Verletzt wurde bei dem Starkregen in Wertingen nach ersten Erkenntnissen niemand

    Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können bislang keine Angaben gemacht werden. Die letzte Mitteilung wegen des Unwetters ging bei der Polizeiinspektion Dillingen gegen 19.10 Uhr ein.

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