Ein Wertinger erhielt per Fax vergangene Woche eine Nachricht aus Toronto. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, teilte ihm ein Notar per Fax mit, er würde die Auszahlung einer Lebensversicherung eines Kunden betreuen, der nun über 9,8 Millionen US-Dollar vererben würde. Da kein näherer Angehöriger ausfindig gemacht wurde, habe man den Wertinger angeschrieben, da dieser den gleichen Nachnamen trage.
Der Anruf kam gar nicht aus Kanada
Der hilfsbereite Anwalt erklärte in seinem Schreiben, dass die Millionen unter ihnen zu gleichen Teilen aufgeteilt werden könnten, wenn er sich gleich melden würde. Der Wertinger erkannte jedoch den Betrugsversuch, schlug die Millionen aus und meldete sich stattdessen bei der Polizeistation in Wertingen. Die angegebene Faxnummer stammt laut Ermittlungen nicht aus Kanada, sondern aus Samoa. Bei einer Kontaktaufnahme wäre auf den Geschädigten eine horrend hohe Telefonrechnung zugekommen. (pol)
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