Mini-Jobber bekommen etwas mehr Geld: Rund 10.000 Mini-Jobber gibt es nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) im Landkreis Dillingen. Sie können ab Januar 603 Euro pro Monat verdienen, informiert die NGG. „Die meisten Mini-Jobber bekommen nur den gesetzlichen Mindestlohn, und der steigt ab Januar um 1,08 Euro auf dann 13,90 Euro pro Stunde“, erläutert die schwäbische NGG-Geschäftsführerin Larua Schimmel. „Wenn Mini-Jobber zehn Stunden pro Woche arbeiten, müssen sie ab dem Jahreswechsel 47 Euro pro Monat mehr auf dem Konto haben“, erklärt Schimmel.
Die Geschäftsführerin der NGG Schwaben appelliert an die Menschen, die geringfügig beschäftigt sind, das „Lohn-Plus“ im Blick zu haben. Schimmel stärkt ihnen den Rücken: „Mini-Jobber sind keine Beschäftigten 2. Klasse – und sie dürfen auch nicht so behandelt werden.“ In ihrer Pressemitteilung kritisiert die NGG Schwaben, dass Mini-Jobber „häufig als Aushilfen mit weniger Rechten behandelt werden“.
Landkreis Dillingen
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