Startseite
Icon Pfeil nach unten
Dillingen
Icon Pfeil nach unten
Dillingen
Icon Pfeil nach unten

Landkreis Dillingen: Wirtschaft fordert Ausbau der B16 und bessere Infrastruktur

Landkreis Dillingen

Das fordert die Wirtschaft im Kreis Dillingen von den neuen Stadt- und Gemeinderäten

  • |
  • |
  • |
  • |
    Hier quälen sich Lkw am Mühlenkreisel in Höchstädt durch die Innenstadt. Die IHK-Regionalversammlung fordert anlässlich des Starts der neuen kommunalen Wahlperiode unter anderem den Ausbau der Bundesstraße 16.
    Hier quälen sich Lkw am Mühlenkreisel in Höchstädt durch die Innenstadt. Die IHK-Regionalversammlung fordert anlässlich des Starts der neuen kommunalen Wahlperiode unter anderem den Ausbau der Bundesstraße 16. Foto: Berthold Veh (Archivbild)

    Mit dem Start der neuen kommunalen Wahlperiode am 1. Mai rückt die IHK Schwaben die Standortbedingungen in Dillingen in den Fokus. Aus Sicht der regionalen Wirtschaft stehen vor allem leistungsfähige Verkehrsachsen, verfügbare Gewerbeflächen, schnelle Genehmigungsverfahren, digitale Verwaltung sowie Bildung und Fachkräftesicherung auf der Agenda. Die Regionalversammlung Dillingen der IHK Schwaben bietet dafür, wie es in einer Pressemitteilung heißt, den neu gewählten kommunalen Mandatsträgern den konstruktiven Austausch an.

    IHK-Regionalvorsitzender Merenda: „Die neue Amtszeit ist eine Chance“

    Der IHK-Regionalvorsitzende Alexander Merenda sagt: „Die neue Amtszeit ist eine Chance, die Standortbedingungen in Dillingen gezielt weiterzuentwickeln. Unsere Unternehmen brauchen verlässliche Entscheidungen, schnelle Genehmigungen und eine Infrastruktur, die wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht.“ Das IHK-Ehrenamt stehe bereit, die Perspektive der Wirtschaft konstruktiv einzubringen.

    Die wirtschaftliche Bedeutung der Region sei groß: Im Landkreis Dillingen zählt die IHK Schwaben 6902 Mitgliedsunternehmen. Die Region steht für 34.348 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, 177 Ausbildungsbetriebe und eine Exportquote im verarbeitenden Gewerbe von 41,3 Prozent. Damit wirken kommunale Entscheidungen laut Pressemitteilung unmittelbar auf Beschäftigung, Ausbildung und Wohlstand in der Region.

    Ein zentrales Thema ist aus Sicht der regionalen Wirtschaft eine leistungsfähige Infrastruktur. Die Regionalversammlung spricht sich dafür aus, den Ausbau der Bundesstraße 16 und der Staatsstraße 2033, die von Dillingen zur B2 bei Biberbach führt, mit Nachdruck voranzutreiben, um die regionale Erreichbarkeit zu sichern und wirtschaftliche Potenziale zu stärken. Ebenso wichtig sei eine ausreichende Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, insbesondere im Raum Wertingen. Dabei kommt es aus Sicht der Wirtschaft auf langfristige Planungssicherheit und Parzellengrößen an, die sich an den Bedürfnissen von Industrie- und Gewerbebetrieben orientieren.

    Unternehmen sind auf transparente Abläufe, rechtssichere Entscheidungen und zügige Verfahren angewiesen. Die Regionalversammlung fordert, Genehmigungsverfahren für Anlagen zur Eigenstromerzeugung zu vereinfachen und zu beschleunigen. Zudem soll die öffentliche Verwaltung konsequent digitalisiert und von bürokratischen Hürden entlastet werden. Auch die Gewerbesteuer sollte aus Sicht der Wirtschaft auf stabilem Niveau gehalten werden; zusätzliche kommunale Belastungen für Unternehmen sollten vermieden werden. „Viele Standortfragen werden nicht in Berlin oder München entschieden, sondern direkt vor Ort. Ob eine Baugenehmigung schneller erteilt wird, ob Gewerbeflächen langfristig planbar sind oder ob Unternehmen bei Eigenstromprojekten vorankommen, macht für unsere Betriebe einen konkreten Unterschied“, sagt Merenda.

    Auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sei ein Standortfaktor

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Bildung und Fachkräftesicherung. Die Ausprägung der Berufsschule Lauingen und der Ausbau der allgemeinbildenden Schulen sollen deshalb vorangetrieben werden. Auch bezahlbarer Wohnraum sei ein zentraler Standortfaktor: „Kommunen können durch aktive Bodenpolitik, geeignete Baugebiete und Kooperationen mit Wohnungsbaugesellschaften zur Entlastung des Wohnungsmarktes beitragen und so helfen, Arbeits- und Fachkräfte für die Region zu gewinnen“, heißt es in der Mitteilung der IHK. (AZ)

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren