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Donauwörth
09.10.2019

Delp-Quartier: Stadtrat Dinger fordert Passivhäuser

Stadtrat Gustav Dinger kritisiert den umstrittenen Entschluss, das künftige Alfred-Delp-Quartier in der Parkstadt mit Erdgas zu versorgen.
Foto: Simon Bauer

Infrastruktur Entscheidung pro Erdgas untergrabe die offiziellen Ziele Donauwörths.

Stadtrat Gustav Dinger kritisiert nicht nur den umstrittenen Entschluss scharf, das künftige Alfred-Delp-Quartier in der Parkstadt mit Erdgas zu versorgen – er fordert generell eine wesentlich nachhaltigere Planung bereits bei der Gebäudekonzeption.

Die Beschlüsse „pro Erdgas“ müssten unbedingt kritisch hinterfragt und gegebenenfalls zurückgenommen werden, fordert der ÖDP-Stadtrat in einer Stellungnahme an Oberbürgermeister Armin Neudert, die unserer Zeitung vorliegt: „Der Grundsatz für nachhaltiges Handeln „Vermeiden – Verringern – Kompensieren“ wurde nicht nur nicht beachtet, ganz im Gegenteil.“ Von vornherein habe man für die Wärmebedarfsberechnung „lediglich die gesetzlichen Mindeststandards zugrunde gelegt“.

Die Möglichkeit der Festsetzung „von Passivhaus-, Nullenergie- oder gar Plusenergiestandards wurde bislang nicht einmal in Betracht gezogen“, kritisiert Dinger. Und weiter: „Insgesamt scheint bei der Konzepterstellung und der Beschlussempfehlung der Stadtverwaltung vor allem der wirtschaftliche Aspekt hinsichtlich der Stadtwerke und dem Erdgasversorger im Vordergrund zu stehen.“ Dazu passe, dass beispielsweise mittel- und langfristig tatsächlich anfallende (sowie kalkulatorische) Kosten „wie etwa die kommende CO2-Bepreisung oder auch geringere Wertverluste von Passiv- oder gar Plusenergiehäusern nicht einmal erwähnt werden. (...) Wie schon jüngst beim Thema ,Fahrradfreundliche Kommune‘, so scheint nun die Stadt Donauwörth beim Thema ,Nachhaltige Quartierentwicklung‘ den schönen Worten und Beschlüssen viel zu wenig Taten folgen zu lassen.“

Lesen Sie hierzu auch: Delp-Quartier: Wird Energieversorgung neu bewertet?, Gas aus Russland statt Biogas aus Zirgesheim

Klimaschutzbeirat durfte sich nicht mit dem Thema befassen

Dinger fragt zudem, warum sich im Vorfeld der Entscheidung über die Energieversorgung nicht der wenige Monate zuvor berufene Klimaschutzbeirat gemäß seiner Satzung mit dem Thema befassen durfte. Am 3. Juni sei vom Stadtrat einstimmig die Aufwertung des Energieteams zum neuen Gremium „Klimaschutzbeirat“ und die dazugehörige Satzung beschlossen worden. Gemäß der vom Stadtrat beschlossenen Satzung berate der Klimaschutzbeirat den Stadtrat sowie die von ihm gebildeten Ausschüsse in allen energie- und klimaschutzrelevanten Angelegenheiten. Der Klimaschutzbeirat habe seine Aufgabe nicht wahrnehmen dürfen.

Auch der, so Dinger, „so gerne zur Schau gestellten European-Energy-Award“, dessen Programm die Stadt 2006 beigetreten ist, gerate so in Gefahr. „Nach eigener Aussage hat sich die Stadt Donauwörth durch konsequente energiepolitische Arbeit als ,Umwelt- und Energiestadt‘ positioniert und strebt eine Vorreiterrolle für ihre Bürgerinnen und Bürger für die gesamte Region und innerhalb Bayerns an“ – von der beanspruchten Vorreiterrolle sei „rein gar nichts zu sehen“. Andere Kommunen dagegen ließen schon seit vielen Jahren den Worten auch entsprechende „echte“ Taten im Sinne einer umweltgerechteren Nachhaltigkeit folgen. Am heutigen Mittwoch befasst sich der Klimaschutzbeirat mit der Thematik – in nicht öffentlicher Sitzung und nach dem Beschluss des Bauausschusses für eine Erdgasversorgung. (dz)

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