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City-Initiative Donauwörth zieht Bilanz und plant Veranstaltungen

Donauwörth

Aktivitäten der CID: Inselfest, Kindertag und Open Air als Höhepunkte

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    Der Oldtimertag - hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2024 - steht heuer wieder in Donauwörth an.
    Der Oldtimertag - hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2024 - steht heuer wieder in Donauwörth an. Foto: Helmut Bissinger (Archivbild)

    Christiane Kickum, Geschäftsführende Vorsitzende der City-Initiative Donauwörth (CID), hat eine positive Bilanz über das Veranstaltungsjahr 2025 gezogen. Bei der Mitgliederversammlung im Starclub Donauwörth, zu der etwa 30 Mitglieder kamen, gab sie einen Überblick über die von der CID organisierten Veranstaltungen. So war die „Schmankerltour“ an allen drei Terminen ausgebucht. Der Ostereiermarkt mit neuem Standort kam laut Kickum sehr gut an: „Die Aussteller waren von der Fläche und Größe im ehemaligen Modegeschäft Schmid begeistert.“

    Zufrieden war Kickum auch mit dem Besuch bei den weiteren Terminen. Vor allem die Iglus in der oberen Reichsstraße zur „Donauwörther Weihnacht“ kamen laut Kickum mit 180 Buchungen gut an. Für heuer kündigte Kickum bei der Aktion eine Neuerung an: „Wir werden Thementage haben, an denen ein Gastronom alle Iglus bucht und bewirtet, um die Arbeit für die Wirte etwas aufzuteilen.“.

    Warum die CID ihre Satzung ändert

    CID-Schatzmeister Bernd Hörmann, den Armin Schnabel ablöst, konnte die Kasse mit einem leichten Plus übergeben. Ebenso stand eine Satzungsänderung an. Diese wurde nötig, da zum einen die bestehende Satzung in die Jahre gekommen war und zum anderen die Kommunale Rechnungsprüfung eine Beanstandung hatte. So zahlt die Stadt Donauwörth einen Höchstbetrag von 50.000 Euro an die CID, hat aber nach aktueller Satzung nur eine Stimme. Deshalb lautete der Vorschlag, bei einem weiterhin bestehenden gedeckelten Beitrag von maximal 50.000 Euro, den Stimmenanteil auf 50 Prozent zu erhöhen. Joachim Tomaschweski machte diese Idee „Sorgen“. Vor allem wenn der Mitgliederanteil über den Betrag von 50.000 Euro ginge. Er stellte die Frage in den Raum: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist hervorragend, aber wollen wir das als unabhängiger Verein?“

    Oberbürgermeister Jürgen Sorré argumentierte, dass das Verhältnis ja auch bei einem geringeren Mitgliederbeitrag der CID gelte und die Stadt dann auch nicht mehr Stimmenanteile hätte. Nach einer kurzen Aussprache einigte man sich aber doch einstimmig, der neuen Satzung zuzustimmen. Sorré lobte die Arbeit der Initiative: „Das Programm der CID hat sich bewährt und wir schaffen es, mehr Frequenz in die Stadt zu bringen.“

    In diesem Jahr stehen unter anderem an: der Maimarkt mit Einkaufssonntag und Europawochenende (9./10. Mai), der Kinder- und Jugendtag (23. Mai), das „Weiße Picknick“ (7. August), der Oldtimertag (29. August), der Flohmarkt in der Bahnhofstraße (27. bis 29. August) und der Ökomarkt (6. September). Der Gesundheits- und Bewegungstag findet heuer erstmals im September und nicht wie bisher im Juni statt. „Da war es einfach zu heiß“, erklärte Kickum.

    Landesgartenschau beschäftigt auch bereits die City-Initiative Donauwörth

    Höhepunkte in diesem Jahr sollen das Inselfest vom 3. bis 6. Juni, der Schwäbischwerder Kindertag (25./26. Juli) und das „Donauwörth Open-Air“ (ab 14. Juni) sein. Bei Letzterem sind im Heilig-Kreuz-Garten Kino, Musik und Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft geplant. Die 2028 anstehende Landesgartenschau (LGS) macht sich auch bei der CID bemerkbar. Vor allem die Bauarbeiten tangieren jetzt schon die Planungen der City-Initiative für die Donauwörther Weihnacht 2026. „Das trifft vor allem auf die Promenade und die Stadtgärtnerei zu, da alle Baustellen zur LGS, auch wenn sie bereits abgeschlossen sein werden, aufgrund der Förderung nicht genutzt werden dürfen und eingezäunt bleiben“, erklärte Kickum. Wie die Stände positioniert werden, sei deshalb noch unklar: „Wir haben aber Plan A,B,C und D bereits im Kopf.“ Bis zur Eröffnung der Gartenschau würden die Baustellen weiterhin die CID bei ihren Veranstaltungsplanungen beschäftigen und so werde es immer wieder kleinere Anpassungen bei den Ereignissen geben.

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