An den Beruflichen Oberschule (FOS/BOS) Friedberg beginnen am Donnerstag dieser Woche die Abiturprüfungen. Die Schüler sind dabei nicht nur in ihren normalen Klassenzimmern untergebracht, sondern auf mehrere Turnhallen verteilt. Die Eltern machen sich Sorgen. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Dieser Umstand und dass es auch Schüler aus dem Corona-Hotspot Inchenhofen in den Räumen ihre Prüfungen ablegen, rief jetzt die Eltern auf den Plan. Es besteht die Sorge, dass eine womöglich durch die Sonne aufgewärmte, stickige Turnhalle eine Virusübertragung fördert.
FOS in Friedberg: Wie zirkuliert die Luft?
Klar ist: In geschlossenen Räumen verteilt sich das Virus deutlich schneller und leichter als an der frischen Luft. Deshalb prüfen die Verantwortlichen an der Schule nun das Hygienekonzept. Dass die Schüler die Abstände einhalten, ist dabei die Voraussetzung. Ob die Luft jedoch in der Turnhalle auch zirkulieren kann, ist unklar.
Wie aus der Schule zu hören ist, gilt es dies nun zu kontrollieren. Vor Mittwoch ist jedoch keine Wasserstandsmeldung zu erwarten.
Im Raum steht nun ein neues Hygienekonzept, dessen Vorgaben jedoch noch geklärt werden müssen. Nach Angaben aus der Schule ist man sich jedoch darüber im Klaren, dass reagiert werden muss. Grundsätzlich stehen die Verantwortlichen in der Schule den Prüfungen jedoch relativ entspannt gegenüber.
FOS Friedberg: 521 Schüler legen ihr Abitur ab
Wie zu hören ist, finden sich alle Beteiligten mit der schwierigen Situation ab, stehen doch auch am Montag und Dienstag kommender Woche Prüfungstage für 521 Schüler an. 49 BOS-Abiturienten machen ihren Abschluss nach zwölf Jahren, 20 nach 13 Jahren. An der FOS ist die Verteilung etwas ungleicher: 380 schreiben nach zwölf Jahren ihr Abitur, 72 nach 13 Jahren.
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