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Kommentar: Zum Thema Adventsmärkte kochen die Emotionen hoch

Kommentar

Zum Thema Adventsmärkte kochen die Emotionen hoch

Ute Krogull
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    Der Friedberger Advent 2020 wurde abgesagt.
    Der Friedberger Advent 2020 wurde abgesagt. Foto: Vanessa Polednia

    Die einen kritisieren Absagen von Weihnachtsmärkten als Feigheit, die anderen halten Veranstaltungen für Wahnsinn. Was ist richtig?

    Bei den Veranstaltungen, die im Moment im Landkreis Aichach-Friedberg zur Diskussion stehen, ist davon auszugehen, dass sich alle beteiligten Akteure von den Organisatoren bis zur Genehmigungsbehörde sehr viele Gedanken machen und verantwortungsvoll handeln. Das gilt sowohl für die Absagen der beiden Märkte in Friedberg und Mergenthau, die sich allein von der Dimension her stark von den anderen abheben, als auch bei den Versuchen, etwas auf die Beine zu stellen wie in Mering, Aichach oder eben dem kleinen karitativen Markt in Friedberg.

    Weihnachtsmärkte in Aichach-Friedberg sind sehr unterschiedlich

    Allein die Größe, aber auch Faktoren wie örtliche Gegebenheiten und Veranstalter (privat oder kommunal) zeigen, dass sich nicht alle Adventsmärkte über einen Kamm scheren lassen.

    In den sozialen Medien ist die Diskussion über die Christkindlmärkte in den vergangenen Tagen hochgekocht, leider nicht immer mit Kenntnis und Höflichkeit gesegnet. Deswegen ein Appell an die Vernunft: Keiner, der sich verantwortungsbewusst bemüht, im Rahmen seiner Möglichkeiten das Beste herauszuholen, sollte deswegen auch noch Häme einstecken müssen.

    Lesen Sie den zugehörigen Artikel: Warum gibt es in Augsburg einen Weihnachtsmarkt und in Friedberg nicht?

    Lesen Sie dazu auch:

    Weihnachtsmärkte in Zeiten von Corona – kann das funktionieren?

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