Spendenübergabe nach dem H46-Festival (von links): Manuel Engelhardt, Prof. Dr. Michael Frühwald, Gerhard Gruber, Rosemarie Schweyer und Walter Ernst und die Festival-Veranstalter Stefan Bob Meitinger und Johannes Ankner freuen sich mit den Vertretern der Burschenvereine über die Spende.Foto: Sabine Roth
34.000 Euro aus dem Erlös des H46-Festivals von Hannes Ankner in Lindl gingen jetzt an den Verein Glühwürmchen, der krebskranke Kinder und deren Familien unterstützt. Damit konnte die Spendensumme des Open Airs im vergangenen Jahr noch einmal getoppt und der Gesamtbetrag aus verschiedenen Aktionen Ankners auf über 100.000 Euro gesteigert werden.
Allein 14.000 Euro kamen aus dem Erlös des Festivals 2023 zusammen und weitere 20.000 Euro durch die Versteigerung des Kunstwerks von Manuel Engelhardt, den man auch unter seinem Künstlernamen Mr. Camouflage kennt. "Schon für das H45 habe ich angefangen, dieses Bild zu malen. Was daraus entstanden ist, zeigt den Kampf, den man mit dem Krebs führen muss. Der Rahmen aus Metall, den Johannes Ankner mit seiner Metallbaufirma zur Verfügung gestellt hat, soll die Krankheit wieder eingrenzen und zeigen, dass man Krebs auch besiegen kann", so Engelhardt.
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Gerhard Gruber von der Centrum Service GmbH bekam letztendlich den Zuschlag und ersteigerte das Bild für 20.000 Euro. Er möchte aber nicht, dass es nun in einer Kammer verstaubt. Deshalb bot er im Rahmen der Übergabe an, es dem Kinderkrebszentrum als Leihgabe zur Verfügung zu stellen. "Gerne geben wir das Gemälde gegen eine Spende für den Verein Glühwürmchen in Höhe von 5000 Euro oder mehr ab, um den Betrag so noch weiter zu steigern", sagt Gruber. Wer daran interessiert ist, soll sich an ihn oder Hannes Ankner wenden.
Bei der Spendenübergabe an Rosemarie Schweyer vom Verein Glühwürmchen und Prof. Dr. Michael Frühwald vom Kinderkrebszentrum waren neben den Veranstaltern des Open Airs, Hannes Ankner und Stefan Bob Meitinger, die Burschenvereine Wollomoos, Laimering und die Burschen & Derndl Dasing anwesend. "Unser Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, Spendern, Geschäftspartnern, Besuchern und Freunden. Ohne euch wäre ein solches Event niemals möglich gewesen", so Hannes Ankner, der selbst an Krebs erkrankt war und nun gerne etwas an die Kinder zurückgeben möchte, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.