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Schallschutzwände Mering werden an der Bahnstrecke nachts erneuert

Mering

Nachts werden in Mering die Schallschutzwände an der Bahnstrecke ausgetauscht

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    Die Wanderbaustelle zur Erneuerung der Schallschutzwände entlang der Bahnstrecke Augsburg-München ist nun in Mering angekommen.
    Die Wanderbaustelle zur Erneuerung der Schallschutzwände entlang der Bahnstrecke Augsburg-München ist nun in Mering angekommen. Foto: Christoph Bruder - Bruder Media

    In Mering wird derzeit an der Bahnstrecke Augsburg-München gebaut. Nachts rollt schweres Gerät an, um die Lärmschutzwände auszutauschen. 2011 wurde zwischen Augsburg und München der Schienenverkehr dort als Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut. Einzelne Abschnitte der Lärmschutzwände stammen aber noch aus den späten 1990er-Jahren. Diese Wände galten, so die Informationen der Bahn, als Pionierprojekt. Doch nun habe sich gezeigt, dass die eingesetzten Materialien „langfristig nicht optimal für die Belastungen durch den Hochgeschwindigkeitsverkehr geeignet sind“. Deshalb werden jetzt Elemente erneuert.

    Darum müssen die Schallschutzwände erneuert werden

    Teilweise werden die Schallschutzwände erneuert, indem einzelne Kassetten oder transparente Elemente ausgetauscht werden. An anderen Stellen ersetzt die DB die Lärmschutzwände komplett und über mehrere hundert Meter hinweg. Dies geschieht, je nach Lage, entweder vom Gleis aus oder, insbesondere bei Brücken, von außen. Außerdem werden mancherorts Rettungstüren, Stützwände samt Pfosten sowie Oberleitungsmasten ausgewechselt. Im Vergleich zu den alten Holz-Beton-Elementen haben die neuen Alu-Elemente eine längere Lebensdauer.  

    Einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag investiert die Deutsche Bahn in das Projekt. Die Kosten werden finanziert aus Mitteln des Bundes sowie der Deutschen Bahn. Die Wanderbaustelle zieht sich entlang der Bahnstrecke und in nun in Kissing und Mering angekommen. Wie die Bahn weiter informiert, werden die Bauarbeiten sich auf die Jahre 2026 und 2029 erstrecken. Davon betroffen sei auch der Zugverkehr, bei dem es zeitweise zu Einschränkungen kommen könne. Da aber der Zugbetrieb während der nächtlichen Bauarbeiten eingleisig weitergehen kann, sei kein Schienenersatzverkehr nötig. Tagsüber erfolgen nur vorbereitende Tätigkeiten wie Logistik und Vermessung, die weniger lärmintensiv sind.

    Darüber informiert die Deutsche Bahn

    In Kissing hatte die Maßnahme bereits im Vorfeld für Ärger gesorgt. Denn dort wurde der Parkplatz am Bahnhof bereits seit 12. Mai teilweise gesperrt, voraussichtlich bis Mitte Juli. Grund ist, dass die Baufirma einen Teil des Bahnhofsparkplatzes zur Materiallagerung und -aufbereitung nutzt. Während der Baumaßnahme wird das Projektteam nicht nur mit den Rathäusern und Landratsämtern im Austausch bleiben. Die Deutsche Bahn informiert die Anwohner gesondert über das Bauprojekt und stellt betroffenen Haushalten bei Bedarf Ersatzwohnraum zur Verfügung, so die Informationen der Bahn. Für weitere Informationen rund um das Vorhaben steht das Projektteam per E-Mail unter bahnprojekte-bayern-schwaben@deutschebahn.com zur Verfügung. (AZ)

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