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Zweites Rentenpaket als Lösung? So will Jens Spahn den Streit um die Rente schlichten.

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Zweites Rentenpaket als Lösung? So will Jens Spahn den Streit um die Rente schlichten

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    Schlägt ein zweites Rentenpaket vor: Unionsfraktionschef Jens Sphan.
    Schlägt ein zweites Rentenpaket vor: Unionsfraktionschef Jens Sphan. Foto: Philipp von Ditfurth, dpa (Archivbild)

    Friedensangebot im Renten-Zoff? SPD und Unionsführung wollen die geplante Rentenreform durchsetzen. Doch die junge Union sperrt sich. Jetzt bringt CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn ein zweites Rentenpaket ins Spiel, um die Streitpunkte zu lösen.

    Übrigens: In Italien soll sich ein fast unglaublicher Fall von Rentenbetrug zugetragen haben. Ein 57-jähriger Mann soll sich als seine eigene, bereits verstorbene Mutter ausgegeben und sich so ihre Rente erschlichen haben.

    „Das ist keine Kleinigkeit“: Spahn über die Rentenreform

    Jens Spahn (CDU), der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat ein zweites Rentenpaket ins Gespräch gebracht, um den Streit in der schwarz-roten Koalition zu schlichten. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schreibt, sagte Spahn im Bundestag, dass mit der „Aktivrente“ und der „Frühstartrente“ wichtige Reformschritte im ersten Rentenpaket enthalten seien. „Das ist keine Kleinigkeit.“

    Zum Hintergrund: Wie Capital erklärt, sollen Seniorinnen und Senioren mit der Aktivrente 2000 Euro pro Monat steuerfrei verdienen dürfen, wenn sie über das reguläre Rentenalter hinaus arbeiten. Die Frühstartrente sieht hingegen vor, dass der Staat jedem Kind ab dem sechsten Lebensjahr monatlich 10 Euro zahlt, die dann am Kapitalmarkt angelegt werden.

    Ein Rentenpaket reicht nicht – Braucht es eine weitere Lösung?

    Spahn stellt im Bundestag aber auch klar. Das erste Paket reiche allein nicht aus, um die Stabilität der Alterssicherung in den kommenden Jahrzehnten zu sichern. Daher fordert Spahn noch in diesem Jahr die Einsetzung einer Rentenkommission. Mitte 2026 solle die Koalition dann mit dem „Rentenpaket zwei“ starten. Themen für die Union sind unter anderem die Ausweitung der Kapitaldeckung sowie Fragen zu Lebensarbeitszeit und Renteneintrittsalter. Auch SPD-relevante Punkte sollen laut Spahn integriert werden.

    Rentenreform: Widerstand gibt es innerhalb der Union

    Hintergrund ist der Widerstand junger Unionsabgeordneter. 18 Abgeordnete hatten angekündigt, dem Rentenpaket nicht zuzustimmen. Sie kritisieren die höheren Kosten durch die Absicherung des Rentenniveaus über 2031 hinaus. Spahn räumte ein: „Beim Thema Rente hat man 20 Jahre lang den Kopf eingezogen. Jetzt zu glauben, dass das alles ohne Debatten einfach durchgeht, ist Wunschdenken.“

    Übrigens: Nach der Jungen Union kritisieren jetzt auch 22 namhafte Ökonomen das geplante Rentenpaket. Sie warnen vor Schnellschüssen und fordern, das Paket zurückzuziehen.

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