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Meditation zum Einschlafen: Kann das helfen?

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Meditation zum Einschlafen: Kann das helfen?

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    Wer zum ersten Mal vor dem Schlafengehen meditiert, kann mit einfachen Atemübungen anfangen.
    Wer zum ersten Mal vor dem Schlafengehen meditiert, kann mit einfachen Atemübungen anfangen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn, dpa (Symbolbild)

    Schlaflos im Bett zu liegen und immer wieder auf die Uhr zu schauen, kann sehr belastend sein. Viele suchen dann nach Wegen, um abends besser zur Ruhe zu kommen. Eine Möglichkeit, die oft genannt wird, ist Meditation. Doch kann sie tatsächlich beim Einschlafen helfen? In diesem Überblick erfahren Sie mehr dazu.

    Kann Meditieren beim Einschlafen helfen?

    Wenn es mit dem Einschlafen nicht so leicht klappt, stellt sich die Frage, was man dagegen tun kann. Meditation ist eine Empfehlung, die in diesem Zusammenhang immer wieder genannt wird. Aber hilft sie wirklich beim Einschlafen? Laut dem britischen Gesundheitsdienst NHS kann das durchaus der Fall sein. Demnach wirkt sich das Meditieren sowohl auf den Körper als auch auf den Geist aus und kann dabei unterstützen, schneller einzuschlafen sowie länger und tiefer zu schlafen.

    Wie der NHS erklärt, kann Meditation vor dem Zubettgehen dabei helfen, sich zu entspannen, nach einem langen Tag abzuschalten und Gedanken oder Sorgen loszulassen. Und auch auf den Körper wirken Meditationsübungen beruhigend, indem sie die Atmung verlangsamen und die Herzfrequenz sinken lassen, was das Einschlafen ebenfalls erleichtern kann.

    Welche Arten der Meditation gibt es?

    Meditation kann auf verschiedene Arten praktiziert werden. Laut der Mayo Clinic gibt es zahlreiche Ansätze, die sich in ihrer Ausführung unterscheiden, aber alle das Ziel haben, zur Ruhe zu kommen und das Wohlbefinden zu steigern:

    • Bei der geführten Meditation wird häufig mit gesprochenen Anleitungen oder inneren Bildern gearbeitet, die helfen sollen, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen.
    • Die Mantra-Meditation kann dabei unterstützen, störende Gedanken loszulassen, indem ein Wort oder ein kurzer Satz wiederholt wird.
    • Die Achtsamkeitsmeditation richtet sich auf den Moment und kann helfen, Gedanken oder Gefühle wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten.
    • Formen wie Yoga, Tai Chi oder Qigong verbinden Entspannung mit Atemübungen und sanften Bewegungen. Sie sollen Körper und Geist in Einklang bringen und so zu mehr Ausgeglichenheit beitragen.

    Meditation zum Einschlafen für Anfänger: Wie kann man beginnen?

    Es gibt also verschiedene Arten, zu meditieren. Wenn man jedoch erst anfängt und noch nicht genau weiß, welche Methode am besten zu einem passt, kann man laut der Mayo Clinic mit einfachen Atemübungen beginnen. Wichtig ist dabei vor allem, einen ruhigen Ort zu finden, an dem man nicht gestört wird.

    Dort setzt man sich bequem hin, schließt die Augen und richtet die Aufmerksamkeit auf die eigene Atmung. Wenn die Konzentration abschweift, sollte man das nur kurz wahrnehmen und sich dann wieder auf das Ein- und Ausatmen konzentrieren. Nach Angaben der Mayo Clinic reicht es anfangs, sich für die Mediationseinheit zehn bis fünfzehn Minuten Zeit zu nehmen. Am Ende der Übung empfiehlt es sich, noch einen Moment ruhig sitzen zu bleiben, bevor man die Augen öffnet und in den Alltag zurückkehrt.

    Diese weiteren Tipps können beim Einschlafen helfen

    Meditation kann zwar für manche beim Einschlafen hilfreich sein, dennoch ist es empfehlenswert, auch auf andere Faktoren zu achten, die einen erholsamen Schlaf unterstützen. So rät das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) dazu, einen festen Schlafrhythmus einzuhalten und nur ins Bett zu gehen, wenn sich Müdigkeit einstellt.

    Wer am Abend auf Koffein, Alkohol und Nikotin verzichtet, erleichtert dem Körper laut dem BMG das Abschalten. Zudem sollten Smartphones, Laptops und Co. frühzeitig beiseitegelegt werden, damit der Kopf zur Ruhe kommen kann. Wenn das Einschlafen länger dauert, kann es helfen, kurz aufzustehen und erst dann zurück ins Bett zu gehen, wenn man wieder müde ist.

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