Die Menstruation begleitet viele Frauen über einen großen Teil ihres Lebens. Sie ist ein natürlicher Vorgang, der im Körper regelmäßig abläuft und Teil des Menstruationszyklus ist. Trotzdem wirft sie immer wieder Fragen auf: Wann genau tritt sie auf, was geschieht dabei und warum kann sie manchmal ausbleiben? Hier erfahren Sie mehr darüber.
Menstruationsphase: Wann findet sie im Zyklus statt?
Die Menstruationsphase ist ein zentraler Teil des weiblichen Zyklus und tritt in der Regel einmal pro Monat auf. Laut dem LMU Klinikum dauert der gesamte Zyklus im Durchschnitt nämlich etwa 28 Tage. Mit der Monatsblutung beginnt jeweils ein neuer Zyklus, weshalb die Menstruationsphase immer den Auftakt bildet. Sie bildet also den Übergang von einem abgeschlossenen Zyklus zum nächsten und ist ein wiederkehrender Prozess im Leben vieler Frauen.
Der Menstruationszyklus gliedert sich insgesamt in vier aufeinanderfolgende Abschnitte. Nach Angaben der Cleveland Clinic gehören dazu:
- Menstruationsphase
- Follikelphase
- Ovulationsphase
- Lutealphase
Laut der Cleveland Clinic dauert die Menstruation, und damit auch die Menstruationsphase, in der Regel drei bis fünf Tage. Blutungen von knapp drei bis sieben Tagen gelten jedoch ebenfalls als normal.
Menstruationsphase: Das geschieht im Körper
In der Menstruationsphase, also der ersten Phase im Zyklus, unterzieht sich der Körper einigen Veränderungen. Denn laut Angaben von Frauenärzte im Netz wird dabei die obere Schicht der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen, weil nicht mehr genügend Progesteron vorhanden ist. Das Gewebe vermischt sich mit etwa 50 Millilitern Blut und wird durch das Verkrampfen der Gebärmutter nach außen befördert, was sich dann als Menstruationsblutung zeigt. Zurück bleibt dann die Basisschicht der Gebärmutterschleimhaut, die als Grundlage für den erneuten Aufbau der Schleimhaut in der nächsten Phase dient.
Menstruationsphase: Warum die Menstruation ausbleiben kann
Es kann unter Umständen vorkommen, dass die Monatsblutung ausbleibt. Mediziner sprechen dann von einer sogenannten Amenorrhoe. Wie NetDoktor erklärt, wird dabei zwischen einer primären und einer sekundären Form unterschieden. Bleibt die Periode aus, nachdem zuvor bereits ein regelmäßiger Zyklus bestand, handelt es sich um eine sekundäre Amenorrhoe. Dahinter können verschiedene Ursachen stehen. Laut NetDoktor zählen dazu unter anderem:
- Untergewicht: Fehlen von Fettreserven stört die Hormonproduktion, dadurch kann die Periode ausbleiben. Besonders bei Essstörungen tritt dies häufig auf.
- Stress: Seelische Belastungen können ebenfalls dazu führen, dass die Periode später einsetzt oder ganz ausbleibt.
- Leistungssport: Übermäßiges Training und Energiemangel führen dazu, dass der Körper den Zyklus herunterfährt und keine Blutung einsetzt.
- Wechseljahre: In dieser Lebensphase nimmt die Zahl der Follikel ab. Dadurch verändert sich die Hormonproduktion, die Periode wird unregelmäßig und bleibt schließlich ganz aus.
Menstruation: Bei diesen Anzeichen sollte man zum Arzt
Rund um die Menstruation gibt es viele verschiedene Anzeichen, bei denen man aufmerksam werden und ärztlichen Rat suchen sollte. Laut der Cleveland Clinic zählen dazu etwa ein Ausbleiben der Periode über mehrere Monate, ungewöhnlich starke oder schwache Blutungen, starke Schmerzen oder Blutungen zwischen den Zyklen. Auch wenn man sich nach der Verwendung von Tampons krank fühlt, eine Schwangerschaft vermutet oder die Regelblutung nach dem Absetzen der Pille über längere Zeit nicht zurückkehrt, ist eine Untersuchung sinnvoll.
Generell gilt jedoch: Bei Unsicherheiten oder ungewohnten Symptomen, die man sonst nicht kennt, sollte man sich an medizinisches Fachpersonal wenden.
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