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Femizid-Urteil in Thannhausen stößt in sozialen Netzwerken auf Unverständnis

Landkreis Günzburg

„Falsches Signal an andere Täter“: Kritik in sozialen Medien an Totschlag-Urteil

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    Ein 55-jähriger Mann aus Thannhausen musste sich wegen des Mordes an seiner Ehefrau vor dem Landgericht Memmingen verantworten. Er wurde zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.
    Ein 55-jähriger Mann aus Thannhausen musste sich wegen des Mordes an seiner Ehefrau vor dem Landgericht Memmingen verantworten. Er wurde zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Foto: Annegret Döring

    Das Urteil im Fall eines Mannes, der seine Frau aus Eifersucht in Thannhausen erwürgte, stößt im Netz auf Unverständnis. Kurz nach Bekanntwerden des Strafmaßes postet Silvera Schmider, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte des Landkreis Unterallgäu und ehemalige Grünen-Landtagskandidatin, ein Reel. Darin hält die Langenhaslacherin ein Blatt Papier in die Kamera. „Femizid ist Mord. #femizidthannhausen“, steht darauf. Entgegen der ursprünglichen Anklage wertete der vorsitzende Richter Bernhard Lang am Memminger Landgericht die Tat nicht als Mord, sondern verurteilte den 55-jährigen Mann wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und neun Monaten. Für einige Instagram-User ist jedoch klar: Die Tötung der Ehefrau aus Eifersucht war ein Femizid. Und vor allem: Mord.

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