Herr Kempfle, Sie hatten gerade noch Resturlaub, ab 1. Mai gehen Sie dauerhaft in Urlaub. Nach 24 Jahren als Bürgermeister ist jetzt Schluss. Wie fühlt sich dieser Gedanke an?
ROLAND KEMPFLE: Ich kann es gar nicht beschreiben, weil ich mich noch nicht wirklich so richtig mit dem Thema befasst habe. Ich habe es abschließend noch nicht realisiert. Es fühlt sich auf jeden Fall nicht schlecht an.
Sie sind neben Gerhard Jauernig, Christian Konrad und Gabriele Wohlhöfler einer von vier Bürgermeistern im Landkreis Günzburg, die jetzt nach 24 Jahren aus dem Amt ausscheiden. Das ist schon etwas Besonderes.
KEMPFLE: In der Geschichte des Landkreises von den hauptberuflichen Bürgermeistern nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es nicht viele, die das länger waren als wir vier. Anscheinend haben wir wohl einiges richtig gemacht, sonst wären wir nicht vier Mal wiedergewählt worden. Das ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich.
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