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Zukunft der ICE-Trasse Ulm-Augsburg: Kampf um Gelder und regionale Vorteile

Landkreis Günzburg

Landkreis-Politik glaubt nicht an das Aus der ICE-Strecke Ulm-Augsburg: „Wir kämpfen dafür“

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    Wie viel bekommen die Straßen- und Schienenbauprojekte in der Region vom Sondervermögen ab? Darüber muss die Politik jetzt streiten.
    Wie viel bekommen die Straßen- und Schienenbauprojekte in der Region vom Sondervermögen ab? Darüber muss die Politik jetzt streiten. Foto: Peter Wieser (Symbolbild)

    Wann genau der erste ICE auf der Neubaustrecke über Günzburg nach Ulm oder Augsburg fährt, da will sich keiner festlegen. Erst recht nicht nach den aktuellen Entwicklungen. Doch dass es passieren wird, daran hat der Günzburger Landrat Hans Reichhart (CSU) keine Zweifel. Er sagt im Gespräch mit unserer Redaktion, er werde weiterhin dafür kämpfen, dass Ulm-Augsburg kommt. Doch nutzt dieser Kampf, wenn schlicht „die dafür nötigen Mittel fehlen“, so wie es aus den neuesten Dokumenten des Verkehrsministeriums hervorgeht? Es klingt paradox: Es fehlt Geld, obwohl sich der Staat massiv verschuldet. 500 Milliarden Euro beträgt das Sondervermögen für Infrastruktur und trotzdem ist auf einmal kein Geld da für Straßen und Schienen? Es geht im Hintergrund wohl um das Gerangel, um den harten Verteilungskampf der Milliarden für die Projekte. Wie der Landkreis Günzburg auf die Nachricht reagiert.

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