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Illereichen: Herbstmarkt in Illereichen: Fröhlicher Bummel trotz Regen

Illereichen

Herbstmarkt in Illereichen: Fröhlicher Bummel trotz Regen

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    Als der Nieselregen einsetzte, spannten die Besucher des Herbstmarktes ihre Schirme auf und bummelten einfach weiter.
    Als der Nieselregen einsetzte, spannten die Besucher des Herbstmarktes ihre Schirme auf und bummelten einfach weiter. Foto: Regina Langhans

    Mit Schirm und Charme haben Händler und einige Hundert Besucher dem zeitweiligen Nieselregen beim Herbstmarkt im Altenstadter Ortsteil Illereichen getrotzt. Einige Verkäufer mussten ihre Waren mit Planen zudecken. Doch wer etwas kaufen wollte, schaute sich eben darunter um. Viola Albert, die sich den Bummel im eigenen Wohnort nicht vom Wetter vermiesen ließ, sagt: „Wir Illereicher lieben unseren Markt und wollten ihn keinesfalls missen.“ Man finde immer Dinge, die es im Laden nicht gebe.

    Auf dem Herbstmarkt in Illereichen geht es familiär zu

    Während sie sich über ihre Garnrolle mit Gummiband freut, wird sie von Freunden angesprochen. Es ist Irene Groh, die ein T-Shirt mit witziger Aufschrift kauft. „Das bekommt mein Sohn, der ins Allgäu gezogen ist,“ erzählt sie. Die Runde der Marktbummler vergrößert sich zusehends. Karl Huber hat eine Tüte gebrannter Mandeln dabei und erklärt: „Es gibt Dinge, die kann ich nur auf dem Jahrmarkt kaufen.“ Illereichen habe zwar kein Geschäft mehr, aber seit ewigen Zeiten einen Frühjahrs- und einen Herbstmarkt.

    Es geht familiär zu auf der Marktstraße, als der Nieselregen einsetzt. Die Zahl der Besucher ist plötzlich überschaubar. Doch vertreiben lassen sie sich nicht. Regenschirme werden aufgespannt und Waren abgedeckt. Auch Besucher aus Baden-Württemberg sind auf dem Markt in Illereichen unterwegs.

    Zwei Dutzend Stände auf dem Herbstmarkt in Illereichen

    Etwa zwei Dutzend Stände säumen die historische Marktstraße, wobei von Socken bis zum Süßwarenstand fast alle typischen Waren angeboten waren, die einen Jahrmarkt ausmachen. Marktmeister Johann Link ist so weit zufrieden. Er will nur einen Stand pro Warengruppe zulassen, damit die Händler auch etwas verdienen. Ein wenig anders verhalte es sich bei den Süßigkeiten. Er bedauert nur, dass er diesmal keine Bude mit Spielsachen auf den Markt habe holen können. Möglicherweise fällt dann aber mehr Geschäft für den Flohmarkt mit Kinderspielsachen von Klara Blum und Amalia Lanua ab. Ein bisschen etwas hätten sie schon verdient, sagen sie. Und auch einige der selbst gebastelten Engelsanhänger verkauft.

    Mit Michael Trumpfheller und seinen Auslagen an Raritäten und ausrangierten Haushaltsartikeln hat sich ein weiterer Flohmarkthändler eingefunden. Sein ursprünglicher Standort wäre der Markt in Senden gewesen. Doch dafür hätte er bereits um 4 Uhr morgens eintreffen müssen. Zum Glück konnte ihm Marktmeister Link in Illereichen noch einen Standplatz anbieten. Der Händler braucht es nicht zu bereuen: „Gleich als Erstes habe ich das alte Teleskop verkauft.“ Er wollte es erst gar nicht einpacken.

    Zur Vielfalt des Angebots tragen Feuerwehr, Gartenbauverein und Pfarrei bei: Sie bieten Verpflegung, eine Rollenbahn für Kinder und günstige Literatur auf dem Bücherflohmarkt für die Größeren.

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