Das Atomkraftwerk Gundremmingen ist längst stillgelegt und seit der Sprengung der Kühltürme ist auch das von weitem sichtbar Erkennungszeichen Geschichte. Doch auf dem Reaktorgelände lagert weiterhin hochgiftiger Müll in 153 Castoren. Eine zeitnahe realistische Perspektive für ein unterirdisches Endlager gebe es nicht, fürchtet Reinhold Thiel von der Ulmer Ärzteinitiative. Seit Montag, 3. November, steht fest: In Gundremmingen selbst wird der radioaktive Müll nicht gelagert. In anderen nahen Orten geht das Prüfverfahren dagegen weiter. Und in einem kleinen Gebiet im Kreis Neu-Ulm sind die geologischen Bedingungen besser als in einigen anderen Gegenden.
Landkreis Neu-Ulm/Ulm
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